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Thema: Saisonzwischenbilanz zum Jahreswechsel
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31.12.06, 17:09 Uhr zitieren
Regio-News

Der Aufsteiger in die Regionalliga Nord-Ost startete mit einer Überraschung in die Saison und besiegte auf heimischem Eis die favorisierten Gäste von FASS Berlin mit 5:2. Doch dieser Sieg sollte für lange Zeit das einzige Erfolgserlebnis bleiben, denn in den kommenden 14 Partien gingen die Lausitzer als Verlierer vom Eis. Der scheinbar erlösende Befreiungsschlag gelang erst Ende November mit einem 4:3 Heimsieg nach Penalty-Schießen gegen FASS Berlin. Einige Male zuvor waren die Lausitzer dicht an einem Punktgewinn bzw. Sieg dran, doch letztlich reichte es weder gegen den ECC Preußen Berlin Juniors (2:3 H), noch gegen den ESC Harzer Wölfe Braunlage (6:7 n.P. H) zu einem Dreier. Im Anschluß machte man dann aber, auch durch das endlich wieder zur Verfügung stehende Freiluftstadion in Niesky mit Heimsiegen gegen die direkten Konkurrenten vom ECC Preußen, dem EHV Schönheide und FASS Berlin auf sich aufmerksam. Und selbst am vergangenen Freitag gegen den Spitzenreiter aus Rostock, konnte man dem haushohen Favoriten beim 3:4 nach Penalty im heimischen Freiluftstadion einen Punkt abknöpfen. Mit diesen Erfolgserlebnissen im Rücken sieht sich der Trainer der Spielgemeinschaft, Steffen Thau, bestärkt an seinem vor Saisonbeginn ausgegebenen Ziel, nicht Tabellenletzter zu werden, festzuhalten. Das dieses Unterfangen keinesfalls unmöglich ist zeigt ein kurzer Blick auf die Tabelle: vier Punkte beträgt der Rückstand auf die ebenfalls im Sinkflug sich befindenden Preußen aus Berlin nur noch. Doch um diese noch abzufangen muss endlich einmal auswärts gepunktet werden, doch bisher brachten die Schützlinge von Steffen Thau außer warmen und aufmunternden Worten sowie hohen Niederlagen nichts Zählbares mit nach Hause. Dies lag häufig an der dünnen Personaldecke zu Auswärtsfahrten, da viele Berufstätige sowie Schulpflichtige zu Sonntagsspielen nicht mitreisen können. So hielten oft die beiden Torhüter Thomas Bresagk - ehemaliger Nationaltorhüter der DDR sowie Nationaltorhüterin Ivonne Schröder die teils hohen Niederlagen in Grenzen und waren damit die, über die bisherige Saison gesehen, die einzige Konstante. Die Erwartungen bisher nicht erfüllt haben die Kontigentspieler der Lausitzer. Zwar haben sie großen Anteil an den bisher erzielten Punkten doch sind sie in ihren Leistungen zu unkonstant und können dem jungen Team damit kaum die nötige Sicherheit geben.

Quelle: www.eishockey-leipzig.de gelesen im Programmheft von FASS Berlin am gestrigen Tage.
Beiträge: 488
Dabei seit: 22.10.06
31.12.06, 17:28 Uhr zitieren
Am Anfang stand die Skepsis. Wird das mit der angedachten Spielgemeinschaft etwas werden? Wie werden die ehemaligen "Gegner" in einem gemeinsamen Team zusammenpassen? Wie kann aus zwei die Verbandsliga bestimmenden Teams ein schlagkräftiges Regionalliga-Team geformt werden? Der Auftakt war gut, aber er bestimmte in der Folge noch nicht die Richtung. Der Anpassungsprozess an das wesentlich höhere spielerische Niveau in der Regionalliga dauerte eine ganze Zeit. Nach dem Probieren verschiedener Varianten und Reihen scheint aber mittlerweile das Rezept gefunden. Die Deckungsarbeit wurde stabilisiert. Die Torhüterposition, eine Schlüsselposition, scheint vorerst kein Sorgenkind mehr zu sein. Das Tor wird nun auch getroffen, so dass selbst gegen die Großen der Liga mitgehalten werden kann. Der Findungsprozess ist für mich beendet. Die Mannschaft ist in der Liga angekommen. Zukünftig wird es schwer sein, wenn die Mannschaft komplett ist, uns zu schlagen. Jetzt geht das Punktesammeln für uns los. In diesem Sinne allen einen guten Rutsch ins nächste Jahr. Ich hoffe ihr seit alle beim "Sammeln" mit dabei.
Beiträge: 1382
Dabei seit: 21.09.06
383062085Murks
01.01.07, 22:32 Uhr zitieren
den letzten Tabellenplatz haben wir aber völlig zu Recht inne. Wenn man Spiele gewinnen will, muss man an der Taktik was ändern. Wir haben doch junge, schnelle Leute. Trotzdem fehlts oft am direkten Zug zum Tor. Es sind immer die gleichen alten Macken, zu wenige Chancen werden erspielt und es wird zu wenig geschossen. Wenn der Gegner beschäftigt wird, hat er Probleme beim Spielaufbau und kann keine genauen Abspiele setzen. Ausserdem sind ja alle Gegner unter Zugzwang gewinnen zu müssen, wenn das Bein nicht dicke werden soll. Keiner sollte auch denken, dass es jetzt ein Selbstläufer wird, in die Nähe des vorletzten Platz zu kommen.
Schön war es, das wir zu allen Heimspielen gute Leistungen geboten bekamen. Abgeschossen haben sie uns auswärts.
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Die Nummer Eins mit der 5 - Sebastian Greulich
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