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Nieskyer Cracks kennen keine Pause
03.08.07, 12:04 Uhr
Sächsische Zeitung vom 03.08.07, Beitrag Frank Thümmler
Die Tornados legen zurzeit die Grundlagen für einen harten Winter. Trainer Thau verspricht spannende Spiele. Die Waage und die Zange, mit der Detlef Kasper den Körperfettanteil misst, sind unbestechlich. Der Athletiktrainer der Nieskyer Eishockeycracks ist zufrieden, wenn er sagen kann: „Spieler X hat schon vier oder fünf Kilo Muskelmasse zugenommen.“ Die größeren Muskelpakete sollen im Winter helfen, wenn Körperchecks weggesteckt werden müssen, wenn sich die Spieler mit Kraft und Schnelligkeit gegen ihre Gegenspieler durchsetzen sollen. Kampfkraft ist eben keine reine Willensache. Die athletischen Grundlagen dafür werden im Sommer gelegt. Deshalb kennen die Greulich & Co praktisch keine Pause, trainieren seit dem letzten Spiel im April fast durchgehend weiter, zurzeit dreimal pro Woche. „Auch wenn wegen der Arbeit nicht immer jeder dabei sein kann: Einen Trainingsplan gibt es schon – mit Ausdauereinheiten, athletischen Grundlagen auch für die Rumpfstabilität, mit Gymnastik“, sagt Kasper. Gelacht werden darf zwar in seinen Einheiten, Spielformen aber haben eher Seltenheit: „Wenn ich die Jungs etwa mit Fußball aufeinander los lasse, dann ist mir zu schnell der Ehrgeiz groß und dann drohen wieder Verletzungen.“ Also bleibt es beim Athletiktraining. Fit wie die Lausitzer Füchse Die Folge: „Die Spieler, die das durchziehen, sind zumindest so fit wie die Füchse-Spieler“, sagt Kasper, der selbst als Sprinter in der Seniorenleichtathletik so manchen Erfolg bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften vorweisen kann. Wer genau hinhört, ahnt, dass er seine besten Spieler sogar für athletisch besser hält. Natürlich fiebern die Spieler schon wieder der Eiszeit, vor allem aber dem Saisonbeginn entgegen, auch wenn der noch eine Weile auf sich warten lässt. „Ich denke, wir werden mit Auswärtsspielen im Oktober in die Saison einsteigen“, sagt Tornado-Trainer Steffen Thau. Wann genau, wird auf einer Ligen-Terminkonferenz am 11.August festgelegt, zu der Mannschaftsleiter Gerd Jandik reisen wird. Erst dann wird auch feststehen, wie viele Mannschaften in der Regionalliga, insbesondere in der Staffel Ost starten werden. Nach dem heutigen Stand sind das neben den Tornados vier Berliner Teams, Schönheide und die Jonsdorfer Falken. Die Rostocker 1b-Mannschaft hat sich wieder zurückgezogen, weitere sächsische Vertreter werden wohl nich hinzu stoßen. Möglich wäre lediglich, dass Braunlage noch in die Oststaffel einsortiert wird. Liga ist ausgeglichener Steffen Thau verspricht sich jedenfalls eine spannende Saison: „So riesige Leistungsunterschiede zwischen den Mannschaften wie in den Vorjahren wird es wohl nicht geben. Für mich sind Preußen Berlin und FASS leicht favorisiert, Schönheide hat den Etat wieder zurückfahren müssen und wird wohl unsere Kragenweite sein und auch auf die anderen Mannschaften darf man gespannt sein.“ Nach der Vorrunde (bis Mitte Januar) wird es eine Verzahnung mit der anderen Regionalliga-Staffel geben. Die besten Teams (wie viele, wird ebenfalls am 11.August bekannt festgelegt) kämpfen um den Meistertitel. „Auch das verspricht spannende Spiele, weil auch in der anderen Staffel keine Übermannschaften sind“, sagt Thau. Fehlen noch die richtigen Spieler. Daran basteln die Tornados zwar noch, der Stamm aber steht schon: Mit Thomas Bresagk, Lars Morawitz und Ronny Greb stehen drei Goalies zur Verfügung, auch sonst wird der Nieskyer Stamm des Vorjahres (nicht die Jungfüchse) wieder für die Tornados auflaufen, der Nieskyer Richard Jandik greift wieder ein.# Auch die fünf tschechischen Spieler haben erneut zugesagt. Mit einigen Neuzugängen (darunter auch zwei Jungfüchse) ist Steffen Thau noch im Gespräch. Aber wohl alle müssen erst noch bei Detlef Kasper über die Waage und zwischen die Zange…
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