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Jetzt ist es sicher: Kreisderby im Pokal-Halbfinale
04.03.13, 09:30 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Die Nieskyer Tornados haben auch das dritte Viertelfinal-Spiel gegen Chemnitz gewonnen. Am Freitag steigt das erste Spiel gegen die Falken in Jonsdorf. Die Nieskyer Tornados haben am Sonnabendabend den Durchmarsch durch die Best-of-Five-Viertelfinalserie gegen die Wild Boys aus Chemnitz geschafft. Sie gewannen vor heimischer Kulisse auch das dritte Spiel mit 2:1. Halbfinalgegner werden die Jonsdorfer Falken sein, die sich ebenfalls in drei Spielen gegen die Berliner Preussen durchgesetzt haben, wobei auch das dritte Spiel (10:3) am Freitag eine klare Sache war. Vielleicht ist es in den maximal fünf Partien ein Vorteil für die Nieskyer, von Chemnitz ganz anders gefordert worden zu sein als die Jonsdorfer von de Preussen aus Berlin. Auch im dritten Viertelfinalspiel gegen Chemnitz entschied sich das Spiel erst im Schlussdrittel. Vor den letzten 20 Minuten stand es wie schon im ersten Vergleich Unentschieden, aber diesmal wurde es noch enger. Den schnellen Chemnitzer Spielern gelang gegen die überlegenen Nieskyer immer wieder mal ein Konter. Aber der junge Clemens Ritschel im Nieskyer Tor war immer dann, wenn er gebraucht wurde, auf dem Posten. In der 52. Minute gelang den Nieskyern dann der letztlich entscheidende Treffer. Noack hatte den Bully gewonnen und die Scheibe auf Kuhlee zurückgelegt. Der schoss und Leyva fälschte den Puck ins Tor ab. Der ebenso wie Ritschel stark haltende Louis Albrecht (Förderlizenzspieler der Dresdner Eislöwen) hatte diesmal keine Chance. Danach, das Saisonende vor Augen, verloren die Chemnitzer die Nerven. Kuhlee kassierte einen Kniecheck und wollte sich revanchieren. Es kam zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung – mittendrin die beiden Chemnitzer Tschechen Vymazal und Komarek. Beide mussten vom Eis (Komarek mit einer Zehnminutenstrafe). Vymazal fuhr allerdings (unbemerkt von den Schiedsrichtern!) auf die Spielerbank und sprang wenig später wieder aufs Eis. Erst als er zu einem Solo ansetzte, bemerkten die Schiris ihren Fehler und stellten den heftig diskutierenden Tschechen noch einmal vom Eis. Chemnitz hatte in Unterzahl keine Chance mehr, das Ergebnis zu korrigieren. Dass es überhaupt so eng wurde, war der schlechten Chancenverwertung der Nieskyer zuzuschreiben. Ausgerechnet in Unterzahl gelang der Führungstreffer, als Linke einen Pass abfing und allein auf das Tor zulaufend gefoult wurde. Den Penalty hämmerte er unter die Latte. Aber wenig später schafften die Chemnitzer nach einem Konter im Nachsetzen den Ausgleich. (fth)

Niesky – Chemnitz 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
Niesky: Ritschel – Greulich, Vatter, Becher, Wimmer, Kuhlee, Linke, Jandik, Brill, Bauer, Bartell, Jankovych, Musil, Landgraf, Noack, Leyva
Tore: 1:0 Linke (22:52, Penalty), 1:1 Gläser (28:41), 2:1 Leyva
(51:45, Assist: Noack)
Strafen: Niesky 8, Chemnitz 58 min,
Zuschauer: 504
Kommentare
#2 04.03.13, 10:56 Uhr von Kufenschoner
Peinlich, aber nix Neues...
#1 04.03.13, 10:12 Uhr von Puckschubser
Herr Thümmler, der Komarek ist Slowake! Hilfe!!!
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Sa, 2. März 2013 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 0 1 1   2
Wild Boys Chemnitz 0 1 0   1

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