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Nieskyer Tornados verderben dem Meister die Feier
28.01.13, 10:59 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Am Sonnabend gelingt gegen Halle ein Überraschungssieg. Am Tag zuvor ist Leipzig zu stark. Auf einen Punkt hatte Tornado-Trainer Jens Schwabe am Wochenende gehofft, am Ende wurden es sensationell drei. Nach der zu erwartenden Niederlage beim Tabellenzweiten Leipzig am Freitagabend (7:3) gelang seiner Mannschaft keine 24 Stunden später ein völlig überraschender 5:3-Erfolg über den fast schon feststehenden Meister Saalebulls Halle. Den Gästen fehlt nur noch ein Punkt zum vorzeitigen Titelgewinn. Einziges Manko: Nur knapp 300 Zuschauer sahen diesen Erfolg. Kälte, Reiterball und die 3:11-Klatsche gegen Halle ein paar Wochen zuvor hatten wohl viele ferngehalten. Die haben definitiv was verpasst. Die Tornados erwischten einen Blitzstart, spielten von der ersten Minute an aggressives Forechecking. Brill fälschte nach 85 Sekunden einen Noack-Schuss ins Tor der Gäste ab. Nach gut neun Minuten legte Jankovych, herrlich freigespielt von Musil nach. Aber die Gäste, die wegen Sperren (Lupzig) und Erkrankungen leicht dezimiert in Niesky antraten, zeigten ihre Klasse, vor allem der 22-jährige Deutsch-Tscheche Slanina, der Topscorer der Oberliga. Der schnelle, wendige Stürmer war von den Nieskyern nicht in den Griff zu bekommen und glich mit einer schönen Einzelleistung und einem Schuss aus der Mittelposition aus. Aber Niesky schlug durch Pohling zurück. Der Verteidiger findet sich in Niesky immer besser zurecht und zeigte bei einem Handgelenkschuss von der blauen Linie in Überzahl seine ganze Übersicht. Aber erneut Slanina sorgte noch vor der ersten Drittelsirene für den erneuten Ausgleich. Fehler reduzieren, sonst so weiter spielen, hieß das Motto der Nieskyer daraufhin. Das gelang, mit einer starken Torfrau Ivonne Schröder im Rücken, immer besser. Einzig Stürmer Musil schien das Pech am Schläger zu kleben. Er schaffte bei zwei Alleingängen und einem Penalty keinen Treffer. Dafür bereitete er das 4:3 wieder klasse vor, sah Linke an der langen Ecke, der aus spitzem Winkel einnetzte. Im Schlussdrittel versuchte Halle alles, biss sich aber an den diszipliniert stehenden Nieskyer die Zähne aus. Und Musil kam doch noch zu seinem Treffer, auch wenn er von Jankovych eher angeschossen wurde. Die Nieskyer hatten am Ende trotz ihres Vortageseinsatzes in Leipzig die besseren Beine und feierten den verdienten Sieg. In Leipzig hatten die Nieskyer gut mitgehalten, bis die Gastgeber in der 45. Minute nach zwei Fehlern auf 5:3 davonzogen. Am Ende war die 7:3-Niederlage zu hoch, aber der Erfolg über Halle überstrahlt alles.
STATISTIK
Leipzig – Niesky 7:3 (2:0, 1:2, 4:1)
Niesky: Schröder – Greulich, Vatter, Becher, Pohling, Wimmer, Kuhlee, Linke, Jandik, Brill, Bartell, Jankovych, Musil, Landgraf, Noack, Ritschel
Tore: 1:0 Hrach (7:41), 2:0 Vrba (18:32, Überzahl), 2:1 Pohling (28:27, Assist: Brill, Bartell), 3:1 Hadamik (32:28, Überzahl), 3:2 Jankovych (39:11, Überzahl2, Musil, Greulich), 4:2 Gross (44:04), 5:2 L. Müller (44:31), 5:3 Jörg Pohling (47:18, Bartell, Brill), 6:3 Eichelkraut (54:22), 7:3 L. Müller (56:25) , Strafen: Leipzig 12 min, Niesky 12 min,
Zuschauer: 692
Niesky – Halle 5:3 (3:3, 1:0, 1:0)
Niesky: Schröder – Greulich, Vatter, Becher, Pohling, Wimmer, Kuhlee, Linke, Jandik, Brill, Jankovych, Girbig, Landgraf, Noack, Leyva, Ritschel
Tore: 1:0 Brill (1:25, Überzahl, Assist: Noack), 2:0 Jankovych (9:10, Musil), 2:1 Slanina (12:18), 2:2 Slanina (12:51), 3:2 Pohling (17:55, Überzahl, Noack, Brill), 3:3 Slanina (18:25), 4:3 Linke (32:25, Musil), 5:3 Musil (52:47, Überzahl, Wimmer, Jankovych),
Strafen: Niesky 10, Halle 14,
Zuschauer: 276.
(fth)
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Sa, 26. Januar 2013 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 3 1 1   5
Saale Bulls Halle 3 0 0   3

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