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Die Freude mit dem Wasserschlauch
31.12.12, 12:46 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Manfred Junker schaut mit Spannung auf das letzte Eishockeywochenende  seiner Tornados in diesem so spannenden Jahr 2012. Besonders mit dem  heutigen Duell im Waldstadion gegen die Wild Boys aus Chemnitz wird das  bestimmt kein ruhiger Jahresausklang. Da war ja was vor drei Wochen, mit dem gleichen Gegner, an gleicher Stelle… Vor Jahren, ebenfalls an  gleicher Stelle, ging es eher etwas hektisch zu.„Wie wird denn das  Wetter, bekommen wir Frost über Weihnachten und den Jahreswechsel? Oder  nicht?“, fragte sich Manfred Junker immer wieder. Denn davon hing die  Familienplanung zwischen den Feiertagen ab. „Mir war das egal. Bei  Schnee und Frost musste natürlich Eis gemacht werden. Mit viel Wasser  und dem legendären Feuerwehrschlauch Morgens, 10 Uhr, war das Eis sieben Zentimeter dick, und fertig fürs freie Eislaufen, für Jung und Alt. Und schließlich wollten Kinder und auch Erwachsene ja ihre neuen  Schlittschuhe ausprobieren. Manche hatten sogar Eislaufstiefel. Da  musste ich einfach ran. Obwohl ich laut Arbeitsvertrag dazu nicht  verpflichtet war. Aber Junker und Rudi Kahra machten halt das beste  Eis.“ An diese Zeit denkt der damalige Eismeister des Waldstadions  trotzdem gerne zurück. „Sechs, sieben Stunden am Stück mit ndem dicken  Schlauch in den Händen Spritzeis machen, das war schon nicht einfach.  Das war echte Knochenarbeit. Aber richtig viel Freude konnte ich damit
den Fans bereiten.“
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