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Tornados lassen am Sonnabend Knoten platzen
11.12.12, 10:35 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Dabei sah es gegen Chemnitz nach 35 Minuten schon wieder nach einem schwarzen Wochenende aus. Endlich haben die Nieskyer Tornados wieder einen Sieg gefeiert. Am Sonnabend bezwangen sie die Chemnitzer Wild Boys nach dramatischem Spielverlauf mit 5:3, nachdem sie am Vorabend bei Fass Berlin eine deutliche 1:6-Niederlage hinnehmen mussten. Am Sonnabend hatte es nach dem 1:3-Rückstand und der fehlenden kämpferischen Reaktion der Tornados schon nach dem nächsten Null-Punkte-Wochenende ausgesehen. Zwar waren die Nieskyer mit dem ersten Wechsel in Führung gegangen, aber dann ging es den Bach runter. Während man bei den Nieskyern den Eindruck hatte, dass die letzten zehn Prozent Einsatzwille fehlen, kamen die Chemnitzer immer besser ins Spiel. Torfrau Ivonne Schröder war es zu verdanken, dass es nach 37 Minuten nicht mehr als 1:3 stand. Der Weckruf gelang dann ausgerechnet einem Stürmer, der in dieser Saison bislang mit seiner Chancenverwertung haderte – Andreas Brill. Er bekam einen wunderschönen Pass von Jankovych, lief allein aufs Gästetor zu und behielt diesmal die Nerven. Am Jubel der Nieskyer konnte man schon erahnen, dass in dieser Partie noch etwas geht. So kam es auch: Ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel – Niesky dominierte, zumal Trainer Jens Schwabe mit Beginn des Schlussdrittels auf nur noch zwei Reihen umstellte. Mit der geballten Ladung Erfahrung und Klasse gelang dann die Wende. Verteidiger Sebastian Greulich gelang eine Doppelschlag binnen 42 Sekunden. Erst traf er in Überzahl nach einem Musil-Pass aus fünf Metern, dann hämmerte er die Scheibe von der blauen Linie in die Maschen. Als dann Andreas Brill einem Gegner die Scheibe abluchste, vors Tor zog und dass 5:3 erzielte, war der Jubel riesengroß. Allerdings auch der Frust bei den Gästen, die sich danach zu viert auf der Strafbank wiederfanden. Einer von ihnen, Georg Albrecht, ließ sich sogar dazu hinreißen, seine Wut am über 80-jährigen Ehrenpräsidenten Manfred Junker auszulassen. Völlig daneben, auch wenn er vielleicht provoziert wurde. Zum Glück trug Junker keine größeren Schäden davon.
Kommentare
#2 12.12.12, 17:37 Uhr von timzeche99
ist ja wohl unerhört das man einen Ehrenpräsidenten angreift
#1 11.12.12, 11:57 Uhr von matrix
Ob der Knoten geplatzt ist, werden wir sehen. Aber zumindest die Schleife ist schon mal geöffnet ;)
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Sa, 8. Dezember 2012 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 1 1 3   5
Wild Boys Chemnitz 2 1 0   3

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