Account registrieren
» User Online: 1
» Besucher: 1353257
Riesenenttäuschung bei der Heimpremiere Teil 2
06.11.12, 13:31 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Die Nieskyer Tornados unterliegen den Berliner Preussen – zwei Tage nach der Euphorie in Schönheide. Die Heimpremiere der Nieskyer Tornados ist in die Hose gegangen. Gegen die Berliner Preussen – ein Team, das nicht zu den Favoriten dieser Liga gezählt wird – hieß es am Sonntagabend 3:5. Entscheidend waren aus Sicht von Trainer Jens Schwabe „die schlechte Chancenauswertung bei einem Schussverhältnis von gefühlt 100:20, und die überragende Torhüterleistung des Berliners Steffen Kügow. Außerdem wollten die Berliner ihre Tore einfach mehr, während bei uns die letzte Konsequenz gefehlt hat.“ Der Tornado- Trainer hatte mit seiner Entscheidung überrascht, den jungen Clemens Ritschel statt Ivonne Schröder ins Tor zu stellen. „Ivonne wirkte am Freitag in Schönheide nicht hundertprozentig sicher und war gesundheitlich angeschlagen. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass sich Clemens eine Chance geben sollte.“ Der 18-Jährige, auch aus Trainersicht ein „in der Oberliga lernender Torhüter“, hielt letztlich gut, aber eben nicht überragend. Die Nieskyer waren nach einer Abtastphase durch Greulich in Führung gegangen, mussten aber umgehend den Ausgleich hinnehmen. Danach fielen fast 30 Minuten lang keine weiteren Treffer. Die Nieskyer brachten ihre spielerische Überlegenheit und ihre Chancenvorteile einfach nicht auf die Anzeigetafel. Dann ging es binnen sechs Minuten den Bach runter. Erst drückte Deske den Puck im Nachsetzen mit aller Macht über die Linie (Schwabe: „So will ich das auch von meinen Spielern sehen“) und dann schlug Hurbanek mit zwei Schüssen doppelt zu. Das 2:4, ein Trudler von Bauer durch die Beine des Torwarts, kurz vor Drittelende, machte wieder Hoffnung. Zu Beginn des Schlussdrittels stellte Schwabe auf zwei Reihen um. Die Tornados bauten unheimlich Druck auf, trafen den Pfosten und die Matten des Torwarts, aber eben nicht das Tor. Das gelang erst Noack in Überzahl in der 53. Minute. Danach wollten alle mit Macht den Ausgleich – übermotiviert: Greulich musste auf die Strafbank, die Preussen schafften mit Schuss und Nachschuss das 3:5. Mit einer weiteren Unterzahl (Becher) waren die Messen endgültig gelesen.
Kommentare
#1 06.11.12, 16:22 Uhr von zwelch
Haben die einen neuen Redakteur bei der SZ der für Eishockey zuständig ist?
Um einen Kommentar abgeben zu können, musst du eingeloggt sein.
So, 4. November 2012 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 1 1 1   3
ECC Preussen 1 3 1   5

Impressum