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Fackelzug und Mahnwache für Eisstadion
25.02.12, 09:22 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Die Pro Eissport-Aktionen gehen weiter, an diesem Sonnabend und am 3. März, aber auch, wenn in Niesky kein Eis mehr da ist. Noch laufen die Aktionen für den Erhalt des Nieskyer Eisstadions in Niesky. Noch. Nur zwei Heimspiele erwarten die Fans und Zuschauer in dem Stadion am Waldbad, dann ist Schluss mit Eis im Nieskyer Stadion. Die Pokalrunde in Gruppe B, in der die Tornados spielen, läuft dann aber noch.

Heute empfangen die Nieskyer das Team des ETC Crimmitschau U22. Los geht es um 18. 30 Uhr. Vorher allerdings haben die Eishockeyfans wieder das Sagen, die sich für eine Zukunft des Stadions in der Stadt stark machen. Angekündigt hat sich CDU-Landtagsabgeordneter Peter Schowtka. Auch Landrat Bernd Lange (CDU) sagte bereits auf dem Eisoval Unterstützung zu. Dass die Zuschauer selbst mittlerweile immer mit Bannern und Plakaten ihre Forderungen und Wünsche kundtun, versteht sich von selbst.

Beim letzten Heimspiel dieser Saison am 3. März können die Pro Eissport-Verfechter wieder selbst aktiv werden. Begannen die Aktionen mit einer Lichterkette vom Eisstadion bis zum Zinzendorfplatz, werden am Sonnabend nächster Woche vom Platz der Jugend aus Fackelträger zum Eisstadion laufen. „Die Lichter dürfen nicht ausgehen“ wird damit symbolisiert. Auch diese Aktion wird wieder unmittelbar vor Spielbeginn stattfinden, sagt Elke Weinig vom Vorstand des Eislaufvereins Niesky.

Auch wenn die Kühlaggregate ausgeschaltet sind und in Niesky ein Stadion ohne Eis daliegt, gehen die Aktionen weiter. Dann spielen die Nieskyer Tornados bei den Füchsen in Weißwasser. „Wir werden uns mit einer Aktion bei den Weißwasseranern für das Asyl bedanken“, so Elke Weinig. Am 16. März gegen Fass Berlin und am 25. März gegen ESC 07 Berlin treten die Tornados in Weißwasser an.

Dazwischen liegt die Sportlergala, auf der die Sportler des Jahres gekürt werden. Mit einer Mahnwache vor dem Nieskyer Bürgerhaus werden die Pro Eissport Niesky-Anhänger wieder dabei sein. So wie schon im vergangenen Jahr, als sie den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich auf das Thema aufmerksam machten. Spontan hatte er den Nieskyer Hilfe zugesagt. Doch bisher haben die Betreiber Stadtwerke Niesky und auch die Stadt Niesky keinen Plan, woher das Geld für 3,8-Millionen-Euro-Investition kommen soll.
SZ vom 25.02.12, Beitrag: Carla Mattern
Kommentare
#4 26.02.12, 17:52 Uhr von Bane
wohin denn abgeseilt?
#3 25.02.12, 20:43 Uhr von kuno60
die "menschen" kenne ich, aber jetzt geht es die "beiden" ja alles nix mehr an, sie haben sich ja schön abgeseilt
#2 25.02.12, 11:30 Uhr von Bane
ich hoffe, dass im sommer die aktionen beibehalten werden und auch da keine ebbe einsetzt.
#1 25.02.12, 09:28 Uhr von Murks
"...36° und es wird noch heißer..." - kennt ihr auch mindestens zwei leute die drauf hoffen das es endlich sommer wird und die rumnerverei der eissportler abebbt?
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