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Tornados beweisen gegen Berliner Preussen tolle Moral
20.02.07, 11:47 Uhr
Die Spielgemeinschaft holt einen zweimaligen Zwei-Tore-Rückstand wieder auf. In Braunlage setzt es eine zweistellige Niederlage.
Sächsische Zeitung vom 19.02.07, Bericht Frank ThümmlerHarzer Wölfe Braunlage 11 (4, 4, 3) SG Tornado Ny/JF WSW 4 (0, 2, 2)
SG Tornado Ny/JF WSW 2 (0, 2, 0) ECC Preussen Juniors 5 n.P. (0, 2, 2) “Wir wollten von Beginn an zeigen, wer Herr im Haus ist. Das ist super gelungen“, resümierte nach der Partie Wölfe-Trainer Jan Furo. Doug Murray hatte die Wölfe früh mit einem Schuss aus spitzem Winkel in Führung gebraucht (4.). Die Entscheidung fiel dann bereits in den Spielminuten zehn bis zwölf. Durch Tore von Andreas Schock, Josef Potac und Peter Westerkamp zogen die Harzer schnell auf 4:0 davon. Erst nach dem 6:0 (25.) schalteten die Wölfe einen Gang zurück, was die Gäste prompt mit den Treffern zum 1:6 durch Christian Rösler (26.) und 2:6 durch Sven Becher (29.) nutzten. Mehr ließen die Harzer dann aber nicht zu und legten noch fünf weitere Tore nach. „Wir haben den Zuschauern ordentlich was geboten. Entscheidend werden jetzt die nächsten Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz sein“, meinte anschließend Jan Furo. Torsten Hanusch von der SG Niesky/Weißwasser gratulierte den Wölfen zum verdienten Sieg. „Mit der Einstellung meiner Mannschaft bin ich allerdings nicht ganz einverstanden“, so Hanusch, der aber auch Komplimente an die Wölfe verteilte: „Braunlage gehört für mich zu den vier stärksten Teams der Liga. Mit diesen Zuschauern haben sie es verdient, im nächsten Jahr in der Oberliga zu spielen!“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Berliner Preussen befinden sich auf genau dem Platz, den die Tornados noch erreichen wollen, dem Vorletzten. Die Motivation war also auf beiden Seiten groß. Die Preussen begannen taktisch äußerst diszipliniert, spielten sehr defensiv und warteten auf Konterchancen. Die Tornados dagegen waren optisch überlegen, aber im ersten Drittel sprang nichts heraus. Der Verlauf des Mitteldrittels spielte den Berlinern dann in die Karten: Die Preussen Juniors gingen durch zwei Kontertore mit 2:0 in Führung. Tornado-Trainer Steffen Thau stellte danach von vier auf drei Reihen um, damit seine Jungs besser ins Spiel kommen. Und tatsächlich: Sebastian Greulich und Josef Hudec schafften den Ausgleich. Danach ließen die Tornados wie in den Spielen zuvor wieder zu viele Chancen aus, der Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Ein ähnliches Bild gab es im Schlussdrittel: Die Niesky/Weißwasseraner Spielgemeinschaft rannte an, vergab aber alle Möglichkeiten. Anders die Gäste, die erneut mit zwei Toren in Führung gingen. „Da habe ich ehrlich gesagt nicht mehr gedacht, dass wir das noch herum reißen könnten. Aber meine Truppe hat eine hervorragende Moral bewiesen“, sagte Steffen Thau nach dem Spiel. Belohnt wurde sie durch Sebastian Greulich, der zwei weitere Tore erzielte (insgesamt zwei Schlagschüsse von der blauen Linie und ein energischer Schuss aus der Mittelposition) und der nicht nur wegen seiner Tore bester Mann auf dem Eis war. Im Penaltyschiessen fehlte dann das Glück. „Den vorletzten Platz wollen wir trotzdem noch, auch wenn es jetzt fünf Punkte Rückstand sind“, kündigt Steffen Thau an. Tornado: Bresagk, Schröder – Klante, Geddert, Greulich, Hnidek, Becher, Svatos - Rösler, Michalk, Kustow, Volek, Wimmer, Hudec, Hlavnicka, Schwabe, Brill, Groba, Lehnigk, Hähnel, Melchior Tore: 0:1 (25:42) 0:2 (29:44) 1:2 Greulich (32:50, Schwabe, Melchior) 2:2 Hudec (33:52, Svatos, Wahne) 2:3 (43:58) 2:4 (45:30) 3:4 Greulich (54:00, Wahne, Melchior) 4:4 Greulich (58:08, Wahne, Schwabe) Strafen: Tornado 8, Preussen 8Zus.: 201
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