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Nach dem Heimsieg über den Favoriten Halle fehlt am Sonntag die Kraft
12.12.11, 18:52 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Die Nieskyer Tornados haben aus zwei Duellen binnen 24 Stunden gegen Spitzenteams der Liga zwei Punkte geholt. Einem toll erkämpften 3:2-  Penaltysieg über Halle am Sonnabend folgte gestern eine 3:6-Niederlage in Erfurt. Am Sonnabend stellte sich erstmals in dieser Saison der Vorjahresmeister und diesjährige Mitfavorit Halle im Nieskyer Eisstadion vor. Die Zuschauer bekamen ein Spiel absolut auf Augenhöhe zu sehen, das im ersten Drittel allerdings noch unter den schlechten Eisverhältnissen litt. Oftmals versprang der Puck, an ein Kombinationsspiel war nicht zu denken. Und als Jankovych nach einem energischen Antritt kurz hinter der blauen Linie abzog, traf er nur die Torlatte. Nach der Drittelpause besserten sich die Eisverhältnisse und das Spiel, nicht aber der Schiedsrichter, der die Strafen aus nicht erkennbaren Gründen einseitig zu Lasten der Nieskyer verteilte. Aber in Unterzahl erwiesen sich die Tornados als stark und bekamen immer wieder den Puck aus dem eigenen Drittel. Nur einmal funktionierte das Abwehrverhalten nicht. Die Hallenser eroberten den Puck im eigenen Drittel, schalteten schnell um und schlossen einen 3:2-Konter mustergültig durch einen Schuss aus der Mittelposition ab. Die Nieskyer kamen aufgrund der vielen Unterzahl nicht richtig ins Spiel. Das änderte sich mit Beginn des Schlussdrittels. Daniel Bartell erzielte sofort den Ausgleich, mustergültig von Jankovych bedient. Dann hatten die Nieskyer 5:3-Uberzahl, schossen mehrfach gefährlich auf das vom Ex-Nieskyer Robert Wolfermann gehütete Tor. Dann aber verlor Marco Noack hinter dem Hallenser Tor die Scheibe, gerade als der vierte Spieler zurück aufs Eis kam. Ein langer Pass - und es stand 1:2. Danach rannten die Nieskyer an, vergaben aber ihre Chancen. Und als drei Minuten vor Schluss Sven Becher auf die Strafbank musste, schien das Spiel entschieden. Aber die Nieskyer kämpften weiter, holten eine Strafe gegen Halle heraus und bekamen eine geschenkt (der Schiedsrichter hatte was auszugleichen), so dass es plötzlich Überzahl gab. Trainer Jens Schwabe nahm eine Auszeit, holte Tomau Ivonne Schröder vom Eis, und tatsächlich gelang das umjubelte 2:2 57 Sekunden vor dem Ende. Richard Jandik hatte einen Greulich Schuss abgefälscht. In der Verlängerung mit ständiger Nieskyer Uberzahl traf Marcel Linke nur den Pfosten, aber im Penaltyschießen war Nieskys Torfrau Ivonne Schröder erfolgreicher als ihr Ex-Kollege Robert Wolfermann. Am Sonntag gab es dann in Erfurt eine 6:3 Niederlage, die sich die Gastgeber mit dem deutlich besseren Überzahlspiel (vier Tore bei vier Gelegenheiten) verdienten. Niesky fehlte die Cleverness und Glück bei der Chancenverwertung.
 
Tornado Niesky – Halle 3:2n.P. (0:0, 0:1, 2:1)
Schröder – Becher, Greulich, Rädecker, Wimmer – Leyva, Linke, Noack, Wahne, Musil, Jankovych, Bartell, Brill, Jandik
 
Tore: 0:1 Eichelkraut (23:37), 1:1 Bartell (40:34, Assist: Jankovych, Musil), 1:2 Schubert (Unterzahl, 46:19), 2:2 Jandik (59:03, Überzahl 2, Greulich, Jankovych), 3:2 Musil (Penalty)
Strafen: Niesky 18 + 10 (Becher), Halle 23 + 20 (Glück),
Zuschauer: 527
 
Erfurt – Tornado Niesky 6:3 (2:0, 3:2, 1:1)
Schröder – Becher, Greulich, Rädecker, Wimmer –  Linke, Noack, Wahne, Musil, Jankovych, Bartell, Brill, Jandik
 
Tore: 1:0 Schmidt (Überzahl, 5:16), 2:0 Vavroch (Überzahl, 14:58), 3:0 Otte (20:50), 4:0 Marak (Überzahl, 29:58), 4:1 Wimmer (35:35, Assist Musil, Jankovych), 5:1 Dimitrovici (46:23), 5:2 Brill (46:57), 5:3 Noack (46:51, Rädecker), 6:3 Otte (Überzahl, 53:15)
Strafen: Erfurt 10, Niesky 12 +10 (Bartell),
Zuschauer: 736

SZ vom 12.12.11, Bericht: Frank Thümmler
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