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Rede der Fangruppe "Sturmjaeger" bei der Mahnwache
20.03.11, 08:05 Uhr
Mahnwache – Die Zweite

Ein Jahr ist es nun her, dass wir uns vor dem nur wenige Meter von hier entfernten Rathaus zu einer Mahnwache versammelten. Wir alle setzten ein Zeichen, um unseren Stadtvätern im Kampf mit den Behörden in Dresden den Rücken zu stärken. Und nicht nur vom Rathausplatz ging ein Signal in die Landeshauptstadt. Auch die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Eisstadion erbrachte eine riesige Resonanz. Weit über 6.000 Menschen unterstützten unsere Forderungen.

Das wir heute wieder zum Protest aufgerufen haben und auf der Straße stehen, ist ein Resultat der verschleppenden und ablehnenden Haltung einiger Entscheidungsträger.
Dieser Zustand ist von uns nicht hinnehmbar. Deshalb stehen wir heute hier.

Wie schon im letzten Jahr fordern wir weiterhin ein, dass alle Entscheidungsträger, Gremien und Betreiberfirmen der Stadt Niesky zu ihren Beschlüssen stehen.
Auch unseren Oberbürgermeister Herrn Wolfgang Rückert erinnern wir mit Nachdruck an seine getätigten Wahlversprechen.
Schon einmal war der Eissport in Niesky ein Opfer der politischen Verantwortlichen geworden.
Herr Rückert: Tun sie alles in ihrer Macht stehende, damit sich dies nicht wiederholt!!

Der ELV-Stammtisch am letzten Dienstag machte es leider wieder einmal deutlich, dass sich sowohl die Stadt als auch die Stadtwerke weiterhin sehr schwer mit der Umsetzung ihrer Konzepte zum langfristigen Betrieb des Waldstadions tun. OB Rückert und Stadtwerke-Chef Holger Ludwig mussten eingestehen, dass ihre bisherigen Modellrechnungen nicht durchgesetzt werden konnten und mehr Fragen als Antworten aufwerfen.

Aber nicht nur unsere städtischen Wahlfunktionäre und Gesellschafter stehen in der Pflicht, die Bemühungen zur energetischen Erneuerung unserer Eissportanlage nicht ruhen zu lassen.
Auch und gerade auf höherer Ebene fordern wir mehr Druck.
Der Landrat Herr Bernd Lange und der Bundestagsabgeordneter Herr Michael Kretschmer versprachen vor einem Jahr ihre Unterstützung.
Auch von unsere sächsischen Landtagsabgeordneten Herrn Schowtka, Herrn Bienst und Frau Kagelmann fordern wir mehr Einflussnahme: Volksvertreter – steht zu euren Aussagen!

Ein Jahr ist nun vergangen. Es war ein verlorenes Jahr.
Tragbare Konzepte wurden erarbeitet und wieder abgeschmettert.
Die Verschleppungstaktik der Behörden wirkt und die Zeit läuft erbarmungslos gegen den Eissport hier in Niesky. Wenn weiterhin so zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger gearbeitet wird, steht der Eissport schon vor Ablauf der Betriebsgenehmigung Ende 2014 vor dem Aus.
Dann wäre nicht nur wieder ein Stück Lebensqualität vieler Einwohner der Region weg gebrochen, auch die Nachwuchsarbeit des Eislaufvereins Niesky wäre damit praktisch ausgelöscht.

Dies kann und darf nicht Ziel unserer gewählten Politiker sein!
Wir fordern von ihnen deshalb weiterhin: Lasst den Eissport in Niesky nicht sterben!!

Und auch von Euch, den heute hier Versammelten fordern wir: Leistet weiterhin aktiven Widerstand gegen die drohenden Schließungspläne!

Danke und Sport frei


PS.: Die Fangruppe "Sturmjaeger" möchte sich bei den gut 200 Fans und Freunden des Nieskyer-Eissports für die Teilnahme an der Mahnwache bedanken!
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