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Wie der Eishobel aus Weißwasser den Nieskyern die Saison rettete
17.03.11, 08:20 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Einer Schrecksekunde folgten zwei Wochen voller Sorgen. Die Eislaufsaison hatte gerade begonnen, da fiel die Maschine aus, mit der das Eis im Eisstadion gepflegt wird. Die ersten zwei Eiswochen waren überstanden, und dann das. Doch ganz ungewöhnlich ist der Ausfall der Technik im Eisstadion nicht für die Mitarbeiter der Stadtwerke. Dieses Mal war es jedoch schlimmer. Die Fachleute konnten den Schaden nicht so ohne Weiteres beheben. Guter Rat war teuer. Doch die Eishockeyfamilie ließ die Nieskyer nicht im Stich. Die Anfrage bei den Mitarbeitern des Eissportkomplexes Weißwasser ging nicht ins Leere. Sie sagten zu, den Eishobel auszuborgen, wann immer es möglich ist. Doch da war ja auch noch die Frage des Transports zu klären. Auch das ging unkompliziert, sagt Sabine Michler von den Stadtwerken Niesky. Die Firma Straßenund Tiefbau See stellte ein Auto und den Fahrer dazu. Und so wurde zweimal pro Woche die Eismaschine aus Weißwasser nach Niesky geholt und wieder zurück gebracht. In der Zwischenzeit tüftelten mehrere Kfz-Mechaniker verschiedener Firmen aus Niesky, um herauszufinden, wie der Nieskyer Eishobel wieder zum Laufen zu bringen ist. Das gute Stück ist Baujahr 1994 und ein kanadisches Fabrikat. „Das war anfangs unsere größte Sorge“, so Michler. Als klar war, was das Problem ist, konnte der Schaden auch behoben werden. Danach ging dann die Saison ohne Zwischenfälle weiter. Ärger macht schon seit Jahren eine Ecke im Stadion, wo das Eis die Bande beschädigt. „Wir sind zufrieden, dass wir ohne große Ausfälle über die Runden gekommen sind“, sagt Sabine Michler.
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