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Nieskyer lassen sich den Sieg über Jonsdorf aus der Hand nehmen
15.02.11, 18:02 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Die Nieskyer wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, auch um den direkten  Vergleich mit den Falken für sich zu entscheiden und damit die inoffizielle Kreismeisterschaft zu feiern. Das Spiel begann aus Nieskyer Sicht auch optimal. Vom Bully weg spielten die Tornados die Scheibe ins Angriffsdrittel, erkämpften sie sich hinter dem Tor, ein Querpass und Musil beförderte den Puck zum 1:0 ins Dreiangel. Die optisch überlegenen Nieskyer kassierten dann aber einen Konter, bei dem David Wolters im Nachschuss völlig allein gelassen traf. Aber Niesky erhöhte bis zur Drittelpause durch zwei schöne Einzelleistungen von Michalk und Jankovych auf 3:1, die Tornado-Welt war in Ordnung. „Das Drittel war o.k., vielleicht mussten wir sogar noch höher führen“, befand Spielertrainer Jens Schwabe. Zu Beginn des Mitteldrittels bekam das Spiel der Nieskyer einen ersten Knacks, als Petr Gulda die Nieskyer Torfrau Ivonne Schröder aus äußerst spitzem Winkel überraschte. Die Scheibe kullerte von Schröders Schoner ins Tor. Die Nieskyer aber stellten den alten Abstand fast mit einer Kopie des ersten Tores wieder her, nur das Musil diesmal den Gästetorwart ausspielte. Bitter war die Situation, die in der 36. Minute zum Ausschluss führte. Gästekapitän Christian Rösler raste mit dem Kopf auf Musil zu und prallte mit ihm zusammen. Dabei muss der Tscheche den Stock zur Abwehr nach oben gezogen haben. Rösler zog sich einen mehrfachen Nasenbeinbruch zu. Jens Schwabe sagte: „Dass es so eine schwere Verletzung war, tut uns sehr leid. Ich kann nur versichern, dass bei Musil keine Absicht vorlag. Es war eher ein Unfall.“ Niesky spielte fortan in Unterzahl und kassierte kurz vor und nach der Drittelsirene nicht clever genug weitere Strafen. Die Jonsdorfer nutzten die doppelte Überzahl zu zwei Toren und dem Ausgleich und gingen mit einem Schlagschuss gegen die diesmal nicht sicher wirkende Ivonne Schröder sogar in Führung. Nach dem letzten Seitenwechsel glichen die Nieskyer durch Leyva aus. Bei den Falken musste nach einem Kniecheck Haack mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. Die Tornados nutzten die Überzahl zum 6:5 durch Andreas Brill. Anstatt danach die weitere Überzahl wie von Spielertrainer Schwabe angesagt defensiv zu spielen, mussten die Nieskyer aber einen Unterzahlkonter zum Ausgleich hinnehmen. In der Verlängerung überstanden die Nieskyer eine Unterzahl. Die mit nur zwölf Feldspielern tapfer kämpfenden Jonsdorfer hatten mit dem fünften Schützen im Penaltyschießen das glücklichere Ende.

Tore:

1:0 Musil (0:19, Assist: Schwabe, Leyva)
1:1 Wolters (5:03)
2:1 Michalk (12:21, Wimmer)
3:1 Jankovych (19:06, Wahne, Noack)
3:2 P. Gulda (22:27)
4:2 Musil (28:42, Becher, Schwabe)
4:3 Wolters (40:41)
4:4 Kohl (41:47)
4:5 Wolters (48:40)
5:5 Leyva (50:19, Wimmer, Greulich)
6:5 Brill (Jankovych, Noack)
6:6 Pesek (57:16)
6:7 Hähnel (Penalty)

Strafen:
Niesky 21 + 20 Musil
Jonsdorf 19 + 20 Haack

Zuschauer:

658
Kommentare
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Fr, 11. Februar 2011 1 2 3 n.P. Erg.
Tornado Niesky 3 1 2 0 6
EHC Jonsdorfer Falken 1 1 4 1 7

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