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Sportlerumfrage 2010: Die beste Torfau im Eishockey-Europacup
06.02.11, 15:13 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Ivonne Schröder aus Weißwasser hält dicht – auch den Kasten bei den Nieskyer Tornados. Die Saison 2009/2010 ist für Torfrau Ivonne Schröder nahezu optimal verlaufen. Sie wurde im harten Männersport Eishockey als bester Torwart der Regionalliga ausgezeichnet, ließ dabei so manchen gestandenen Ex-Zweitliga-Keeper hinter sich. Und unter ihresgleichen gehört die Weißwasseranerin sowieso zu den Besten ihres Fachs in ganz Deutschland. 2010 wurde sie mit ihrem Verein OSC Berlin erneut deutsche Meisterin und schaffte den Sprung in das Europacup-Finalturnier. Dabei wurde sie dreimal in Folge – in der Vor-, Zwischen- und Endrunde – zur besten Torhüterin des Turniers gewählt, egal ob die Konkurrentinnen aus Skandinavien oder Osteuropa kamen. Ivonne Schröder stand zudem mehrfach in der deutschen Nationalmannschaft, die allerdings bei der B-WM den Aufstieg in die A-Gruppe knapp verpasste.

„Ja, vergangene Saison war toll, auch wenn ich weiß, dass ich bei der Auszeichnung als bester Torwart der Regionalliga auch ein wenig vom Bonus des Ungewöhnlichen profitiert habe“, sagt die 22-Jährige, die sich selbst unter den Top3-Torhütern der Liga gesehen hat. Einen Bonus bekommt sie bei den Spielen allerdings nicht, die Gegner schießen genauso scharf als wenn ein Mann im Tor stehen würde. „Vielleicht werfen sich meine Mitspieler noch mehr in die Schüsse. Wenn ich angegriffen werde, sind sie sowieso sofort da und  aus Schlägereien halt ich mich raus“, erklärt sie. Alle, auch die Gegner haben  sich inzwischen daran gewöhnt, dass bei Niesky oft eine Frau im Tor steht. Und  im Training mit den Tornados wird sie auch nicht anders behandelt als ihr  Kollege Robert Wolfermann.

In dieser Saison ist bisher alles anders – wegen einer Knieverletzung, die sich Ivonne Schröder am 19. November in Halle zuzog, als ein Spieler auf sie gefallen war. Die Folge waren mitten in der Saison sechs Wochen Pause und jede Menge Trainingsrückstand, der nach und nach wieder aufgeholt werden muss. „Richtig fit bin ich immer noch nicht, vielleicht bei 80 Prozent“, schätzt die Torfrau selbst ein. Die Saison bei den Tornados ist damit für sie fast zu Ende, zumal jetzt auch die wichtigen Spiele mit dem OSC Berlin anstehen und die B-WM der Frauen, die dieses Jahr in Deutschland stattfindet und bei der erneut der Aufstieg das Ziel ist, näher rückt. „Den Sprung in die Nationalmannschaft will ich noch packen“, sagt die 32-fache Nationalspielerin.

Wie es danach weiter geht, weiß Ivonne Schröder noch nicht. Sie würde gern in Niesky weiterspielen. Alles hängt aber auch davon ab, ob sie nach ihrer Lehre bei der Wohnungsbaugesellschaft in Weißwasser auch übernommen wird. „Falls nicht, muss ich hier eine andere Arbeit finden oder eben schweren Herzens weg“, sagt sie.
Beitrag: Frank Thümmler
Kommentare
#5 06.02.11, 17:15 Uhr von Bane
ich weiß schon das es nicht um inkontinenz geht, nur hat es null bezug zu diesem artikel...
#4 06.02.11, 17:00 Uhr von Murks
der vor und nachname des haus u hofreporters steht doch unten links im text drinne ;-) ansonsten schauste halt ma bei google was dichthalten sonst noch für synonyme hat
#3 06.02.11, 16:43 Uhr von Bane
der artikel hat aber keinen bezug auf das saisonheft monat februar, daher weiß niemand, dass man dort eine antwort findet, daher unpassend gewählt.
#2 06.02.11, 15:27 Uhr von Murks
bestimmt findest du im Interviewteil des Stadionheftes Monat Februar eine passende Antwort
#1 06.02.11, 15:24 Uhr von Bane
ivonne hält dicht? was denn das für eine bekloppte unterschrift? ist sie sonst inkontinent?
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