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Tornados feiern die bisher beste Saison
27.01.11, 09:57 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Man gewöhnt sich daran, dass die Nieskyer Eishockeyspieler immer wieder Dinge schaffen, die angesichts der Bedingungen, die sie im Vergleich zu ihren Konkurrenten vorfinden, eigentlich nicht möglich sind. Genau das ist im Jahr 2010 erneut eingetroffen. In der neuen Regionalliga der Saison 2009/10, die nach dem Wegfall der Oberliga Ost deutlich stärker war als in den Jahren zuvor, behaupteten sich die Nieskyer unerwartet gut und wurden hinter den Blue Lions Leipzig und den Saalebulls Halle, die jeweils mit Profimannschaften angetreten waren, Dritter. Die Nieskyer feierten sich am Saisonende zu Recht als „ostdeutscher Amateurmeister“, hatten 18 der 32 Spiele gewonnen und waren mit 13 Siegen erneut eine Heimmacht und hatten auch den Trainerwechsel von Steffen Thau auf Jens Schwabe sehr gut überstanden. Spielertrainer Schwabe legte in seiner ersten Trainersaison viel Wert darauf, möglichst gleichstarke Reihen aufs Eis zu schicken und fuhr gut damit. Auch im Tor hatten die Nieskyer den Wechsel von der Torwartlegende Thomas Bresagk, der mit 43 Jahren seine Karriere beendet hatte, auf die jungen Robert Wolfermann und Ivonne Schröder (die einzige Frau in dieser Liga) ohne die erwarteten Probleme bewältigt. Beide legten eine starke Saison hin, Ivonne Schröder, die auch zum Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gehört, wurde am Saisonende sogar als beste Torhüterin der gesamten Liga ausgezeichnet. Auch in dieser Saison – jetzt in der Oberliga – liegen die Tornados gut im Rennen, stehen derzeit hinter den Teams aus Halle (nach wie vor eine Profimannschaft) und Chemnitz (hat enorm aufgerüstet) erneut auf einem dritten Tabellenplatz. Erneut sticht dabei hervor, dass die Nieskyer nicht den einen überragenden Spieler haben, der die Spiele allein entscheiden kann, sondern die Verantwortung auf viele Schultern verteilt ist. Vorteil: Die Mannschaft ist für ein gegnerisches Team kaum auszurechnen, Torgefahr kommt aus allen Reihen, es gibt keine Formation, bei deren Auflaufen man bangen muss. Im Tor war in der ersten Saisonhälfte auf Robert Wolfermann Verlass, jetzt kehrt die lange verletzte Ivonne Schröder wieder zurück. Trainer Jens Schwabe sagt: „Was die Spieler teilweise auf sich nehmen, mit drei Mal Training pro Woche und nicht selten zwei Spielen am Wochenende – alles neben der Arbeit – übersteigt eigentlich die Kräfte. Aber es macht eben auch Spaß.“ Und die Erfolge machen diesen Aufwand leichter. Nur in einer Sache treten die Nieskyer auf der Stelle. Das Eisstadion hat nach wie vor kein Dach, das Eis steht nur vier Monate zur Verfügung – aber das Lied können die Nieskyer schon auswendig…
Kommentare
#4 30.01.11, 19:59 Uhr von Puckschubser
hier hätte man mal dazuschreiben können, das es sich hier um einen Bericht zur Sportlerumfrage handelt!
#3 28.01.11, 11:54 Uhr von Murks
immer noch besser als nix
#2 27.01.11, 13:56 Uhr von Schwabi
... im e-paper sieht das foto mal wieder wie unter aller sau aus
#1 27.01.11, 12:02 Uhr von Murks
das abgedruckte Teamfoto in der SZ muss so ne lange Belichtungszeit haben, das es bis jetzt noch keine Mannschaftsbilder am Fanshop zu erwerben gibt. das foto scheint also sehr professionell zu sein ;-)) aber es sind ja noch paar tage bis zum saisonende
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