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Tornados verschenken gegen Fass Berlin einen Punkt
17.01.11, 08:40 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Im Duell gegen den Tabellendritten verschenkten die Nieskyer letzten Endes einen Punkt. Dem Spielverlauf nach war ein Sieg in der regulären Spielzeit drin, aber die Nieskyer konnten ihre zweimalige Zwei-Tore-Führung nicht ins Ziel bringen und mussten 87 Sekunden vor Spielende den Ausgleichstreffer hinnehmen. Dass die erneut zahlreichen Zuschauer zufrieden das Stadion verließen, dafür hatte Tornado-Stürmer Andreas Brill in der Verlängerung gesorgt. Die Nieskyer nutzten dabei eine Überzahlsituation aus (gespielt wurde Vier gegen Drei). Sebastian Greulich hatte von der blauen Linie in gewohnter Manier geschossen, der Puck prallte an der kurzen Ecke ab und Brill versenkte den Nachschuss aus spitzem Winkel. Trotzdem war am Sonnabend ganz einfach mehr drin, zumal die Tornados nach dem ersten, recht ausgeglichenen Drittel mit 3:1 führten. Die Gastgeber waren schnell in Führung gegangen, nutzten die erste Überzahl zu einem schön herausgespielten Treffer durch Andreas Brill. Die Nieskyer mussten wenig später zwar erneut den Ausgleich hinnehmen (der an diesem Tag unglücklich wirkende Robert Wolfermann griff daneben), aber den Nieskyern gelangen kurz vor Drittelende zwei weitere Treffer. Erst netzte Mazurek nach einer guten Kombination über Schwabe und Wahne seine Chance zum 2:1, und dann erkämpfte Spielertrainer Jens Schwabe, dessen Einsatz lange auf der Kippe Stand, in der Ecke den Puck, passte ihn vor das Tor, wo Marcel Leyva den Torwart ausspielte und zum 3:1 einschob. „Das erste Drittel war in Ordnung. Aber auch da war schon zu sehen, dass die Berliner eine Starke Mannschaft haben“, resümierte Spielertrainer Jens Schwabe. Fass war immerhin mit sechs Förderlizenzspielern der Eisbären und Dresdner Löwen angereist. Gleich zu Beginn des Mitteldrittels mussten die Nieskyer in eigene Überzahl den Anschlusstreffer hinnehmen. Nach einem Risikopass waren die Berliner dazwischen und nutzten einen 2:1-Konter. Das Spiel blieb ausgeglichen, bis zwei Berliner kurz hintereinander vom Eis mussten. Die doppelte Überzahl nutzten die Tornados durch einen Distanzschuss von Stephan Kuhlee, wobei dem Gästetorwart die Sicht verdeckt wurde. Durch einen erneut nicht unhaltbaren Schuss kamen die Berliner aber noch vor der Drittelsirene zum 3:4. Im Schlussdrittel spielte Hauptschiedsrichter Hedwig, der bis dahin viele, kleinliche Strafen gegen die Berliner ausgeteilt hatte, eine wichtige Rolle. Er gab Stephan Kuhlee nach einem ganz normalen Check, bei dem sich der Berliner aber verletzte, eine aus Nieskyer Sicht fragwürdige Fünf plus Spieldauerstrafe. Die Berliner nutzten das zum Ausgleich, als diese Überzahl schon fast abgelaufen war. Dann aber erzwangen die Nieskyer mit einem schnellen Angriff über Greulich in Überzahl die erneute Führung. Sven Becher traf im Nachschuss ins leere Tor. Aber die Berliner holten sich noch ihren Punkt. 87 Sekunden vor dem Ende landete ein „Flatterpuck“ von der blauen Linie im Nieskyer Tor.

Tore:

1:0 Brill (5:44, Assist: Noack, Wimmer)
1:1 Schmidt (6:11)
2:1 Mazurek (16:37, Wahne, Schwabe)
3:1 Leyva (19:22, Schwabe)
3:2 Schlenker (20:36)
4:2 Kuhlee (37:09, Leyva, Noack)
4:3 Patzzek (39:00)
4:4 Hasse (51:14)
5:4 Becher (55:22 Greulich, Schwabe)
5:5 Sapis (58:33)
6:5 Brill (64:03, Greulich, Noack)

Strafen:

Niesky 11 + 20 (Kuhlee)
Fass Berlin 13 + 3 x 10

Zuschauer:
612

Von Frank Thümmler
Kommentare
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Sa, 15. Januar 2011 1 2 3 n.V. Erg.
Tornado Niesky 3 1 1 1 6
FASS Berlin 1 2 2 0 5

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