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Solarmodule für neues Eishallendach?
06.01.11, 12:40 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Joachim Sauer hört sich ziemlich optimistisch an. Der Präsident des Eislaufvereins (ELV) Niesky weiß, dass ganz intensiv am Projekt Dachneubau und Erneuerung der Eistechnik beim Eisstadion gearbeitet wird. Ein Solarunternehmen habe sich sehr verbindlich geäußert, so der ELV-Präsident. Stadtwerke und Stadtverwaltung Niesky seien in Gesprächen mit der Firma. "Vielleicht kann man das Dach auch losgelöst vom Gesamtprojekt in Angriff nehmen", so Joachim Sauer. Das sei eher nicht machbar, sagt Holger Ludwig. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Niesky bestätigt aber, dass Gespräche mit einem Solarunternehmen im Gange sind. Es gäbe verschiedene Varianten und Optionen, über die gesprochen wird. Dahinter steckt die Idee, mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach Geld zu erwirtschaften. Denn um das Eisstadion umzubauen werden rund 3,5 Millionen Euro benötigt. Die Eistechnik muss neu gekauft werden, die Banden erneuert und über Eisoval und Zuschauerränge soll ein Dach gebaut werden. Das alles ist allerdings keine Spielerei oder gar die Erfüllung eines Traumes der Nieskyer Eissportfans. Die Genehmigungen für die Eistechnik laufen Ende 2014 aus. Bis dahin darf Eis gemacht werden, danach ist unwiederbringlich Schluss. Doch dazu soll es auf keinen Fall kommen. Da sind sich Stadtwerke und Stadtverwaltungsmitarbeiter, Landrat Bernd Lange, Kommunalpolitiker, Eislaufverein-Mitglieder, Eishockeyfans und interessierte Nieskyer einig. Das Eishockeystadion und der Eishockeysport gehören zu Niesky. Mit 6000 Unterschriften bekräftigen die Fans ihren Willen für den Erhalt des Stadions und kräftigen damit auch der Stadt in den Verhandlungen um Fördergeld den Rücken. Doch die Absage der Sächsischen Aufbaubank auf Fördermittel Ende 2009 war ein herber Schlag. Ohne die finanzielle Unterstützung des Freistaates aus eigener Kraft von Stadtwerken und Stadt ist die Millionensumme nicht aufzubringen. So werden viele Möglichkeiten untersucht. Die Stadtwerke wollen das von ihr betriebene Stadion unter dem Stichwort energetische Sanierung erneuern. Das trifft auf die Technik, die Eisfläche, die Gebäude zu. Im energiepolitischen Arbeitsprogramm der Stadt Niesky bis 2013 steht als eine von 44 Maßnahmen ausdrücklich das Planen und Errichten von Photovoltaikanlagen drin. Dass das Eisstadiondach also mit Solarmodulen ausgestattet wird und dadurch auch Geld eingespieltwerden könne, das bestätigt auch Nieskys Oberbürgermeister Wolfgang Rückert.
Kommentare
#4 09.01.11, 16:55 Uhr von Schwabi
... na dann ausgliedern ...
#3 08.01.11, 01:07 Uhr von Murks
ich denk mal, die SW Niesky könnten sehr viel ruhiger leben wenn sie nicht diesen doofen Freizeitpark an der backe hätten, die wollen doch nur die zählerstände ablesen und vergessen völlig ihren gemeinwohl-auftrag
#2 06.01.11, 14:35 Uhr von Bane
Das sei eher nicht machbar, sagt Holger Ludwig....Und damit gibt man sich zufrieden??? Wieso, weshalb, warum ist das nicht machbar? Sehr schwacher Artikel, der nur an der Oberfläche schwimmt.
#1 06.01.11, 12:49 Uhr von Schwabi
... Wahnsinn mit wieviel Elan die Stadtwerke an diesem Vorhaben beteiligt sind ...
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