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Tornados gewinnen beide Derbys gegen Jonsdorf im Nachsitzen #2
03.01.11, 11:28 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Schon drei Tage später, gestern Abend, kam es in Niesky zum Rückspiel. Die Jonsdorfer mussten bis auf Torwart Strahlmeier ebenso auf ihre Förderlizenzspieler (Gulda, Wiecki) verzichten wie die Nieskyer Tornados auf die Neumann-Zwillinge. Zudem hatte sich Tornado-Stürmer René Michalk in Jonsdorf einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und fällt mehrere Wochen aus. Außerdem fehlte auf beiden Seiten nach den Matchstrafen für Buda und Jankovych je ein Ausländer, wobei die Falken den Vorteil hatten, mit Pesek einen neuen aus dem „Köcher zaubern zu können“. Der Spielverlauf glich dann dem vom Donnerstag. Wieder spielte Niesky ein deutlich besseres erstes Drittel und ging mit 2:0 in Führung. Aus dem großen Druck der Nieskyer resultierte das 1:0. Greulich hatte von der blauen Linie geschossen, der Puck war in der Falken-Abwehr hängengeblieben, sprang aber zum freistehenden Leyva, der mit einem Handgelenkschuss aus fünf Metern ins Dreiangel traf. Das 2:0 war ein Überzahltor und ein glücklicher Treffer. Verteidiger Becher hatte Mühe, den Puck nach dem Bullygewinn überhaupt im Drittel zu behalten, zog dann einfach ab und überraschte damit Strahlmeier. Niesky hatte weitere gute Chancen (unter anderem Pfostenschuss Greulich), riskierten dabei allerdings auch sehr viel. Die Falken kamen zu mehreren gefährlichen Kontern, aber der Finalpass misslang ihnen immer wieder. Dann aber passierte genau das gleiche wie am Donnerstag: Die Nieskyer verloren im Mitteldrittel ihre Linie, schalteten läuferisch einen Gang zurück, versuchten es immer wieder mit Einzelaktionen und spielten schlecht miteinander. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Als die Nieskyer in eigener Unterzahl den Puck im gegnerischen Drittel vertändelten (Musil) waren die Falken schnell im Tornado-Drittel und die Nieskyer Verteidigung in Unordnung. Wolters zog von der blauen Linie ab, Pesek hielt seinen Schläger dazwischen, und schon stand es 1:2. Den Nieskyern war jetzt eine gewisse Verunsicherung anzumerken, während die Falken jetzt wesentlich besser im Spiel waren. Nach einem weiteren Konter mit einer starken Vorbereitung von Kohl, der das Ausrutschen eines Nieskyer Verteidigers eiskalt ausnutzte, erzielte Kapitän Rösler den umjubelten Ausgleich. Niesky hatte danach zwar noch ein paar Möglichkeiten, aber der große Druck aus dem ersten Drittel war weg. Im Schlussdrittel riskierten beide Mannschaften viel und wollten unbedingt den Sieg. Chancen gab es auf beiden Seiten, mit leichten Vorteilen für die Nieskyer. Aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor, manchmal fehlte auch das Quäntchen Glück. In die Verlängerung gingen die Gastgeber mit einer Überzahl. Das nutzten die Nieskyer zum Siegtreffer durch einen hammerharten Distanzschuss von Greulich. Trainer Jens Schwabe nach dem Spiel: „Vier Punkte gegen Jonsdorf sind ganz gut, aber nach den Spielverläufen hätten es sechs sein müssen.

Tore:
1:0 Leyva (6:04, Assist: Greulich, Schwabe)
2:0 Becher (11:39, Musil)
2:1 Pesek (21:31, Wolters, Klante)
2:2 Rösler (30:59, Kohl, Reichardt)
3:2 Greulich (60:31, Noack, Becher)

Strafen:

Tornado Niesky 2,
Jonsdorfer Falken 6

Zuschauer:
822
Kommentare
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So, 2. Januar 2011 1 2 3 n.V. Erg.
Tornado Niesky 2 0 0 1 3
EHC Jonsdorfer Falken 0 2 0 0 2

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