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Nieskyer Tornados erkämpfen in Schönheide zwei Punkte
13.12.10, 08:03 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Nach einem dramatischen Spiel erzielt Mojmir Musil den entscheidenden Treffer.Es war wieder einmal das typische Schönheide - Spiel für die Nieskyer Tornados – mit viel Aufregung, einem aufgeputschten Publikum und diesmal dem besseren Ende für Niesky. Den Tornados fehlten zwar der gesperrte Sebastian Greulich, Spielertrainer Jens Schwabe (privat), René Michalk und die verletzte Ivonne Schröder, aber trotzdem liefen die Gäste mit breiter Brust auf und ließen Schönheide zunächst nicht ins Spiel kommen. Nachdem Daniel Wahne schon das 0:1 auf dem Schläger hatte, traf Jankovych wenig später aus zentraler Position. Die Nieskyer hatten auch danach deutliche Spiel- und Chancenvorteile, trafen aber nicht mehr und begingen in der Abwehr Fehler. Gerd Jandik, der diesmal als Trainer allein verantwortlich war, sagte: „Wir haben in der Abwehr immer wieder die Mittelposition nicht abgedeckt und so die Tore kassiert.“ Die Schönheider drehten so bis zur Drittelpause das Spiel und bauten die Führung gleich zu Beginn des zweiten Drittels aus. Zum Glück fanden die Nieskyer recht schnell die Antwort. Daniel Wahne lief dann allein auf das Wölfe- Tor zu und netzte zum 3:2 ein. Emotionen kamen ins Spiel, nachdem der Schiedsrichter Hedwig eine Spieldauerstrafe wegen Stockstichs gegen Weiss ausgesprochen hatte. Schönheides Spielertrainer Daniel Jun erzielte dann mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 4:2. Die Schönheider suchten nun die Vorentscheidung, wurden aber eiskalt erwischt. Erst war Jankovych nach einem Steilpass auf und davon, wurde zwar hart bedrängt, hämmerte den Puck aber mit einem super Schlagschuss in die Maschen. Und nur 21 Sekunden später glich Andreas Brill aus, nachdem Marco Noack den Puck an der gegnerischen blauen Linie erkämpft hatte. „Es war extrem wichtig für uns, dass wir durch diese beiden Tore wieder zurück ins Spiel gekommen sind“, sagte Gerd Jandik. Im Schlussdrittel waren beide Mannschaften darauf bedacht, in der Abwehr keine Fehler mehr zu machen. Die Anzeigetafel fiel aus, die Zeitnehmer sorgten immer wieder für zusätzliche Unterbrechungen, Schönheides Spielertrainer Daniel Jun diskutierte nach jeder Entscheidung mit den Schiedsrichtern und brachte so das Publikum gegen den Schiri auf. Als dann wenige Sekunden vor Schluss Jenka einen Puck in  Schulterhöhe ins Tor abfälschte und der Schiedsrichter das Tor zurecht wegen hohen Stocks nicht anerkannte, war natürlich „Stimmung“. Erst recht, nachdem Hedwig in der Verlängerung mit 4:4 Spielern auch noch den Mut hatte, einen Schönheider nach einem Foul auf die Strafbank zu schicken. Die spielten die Nieskyer zunächst zwar schwach, aber dann war Musil am kurzen Pfosten zur Stelle und lenkte die Scheibe unter die Latte. Der Jubel der Nieskyer war groß, die Empörung der Schönheider ebenso.

Tore:
0:1 Jankovych (3:13, Jandik, Becher)
1:1 Hered (10:59)
2:1 Hered (16:33)
3:1 Weiss (22:00)
3:2 Wahne (23:13, E. Neumann, Leyva)
4:2 Jun (27:56)
4:3 Jankovych (34:59, Kuhlee, Becher)
4:4 Brill (35:20, Mazurek, Noack)
4:5 Musil (63:13, Becher, Kuhlee)

Strafminuten:
EHV 19 + 20 (Weiss)
ELV 10

Zuschauer: 410
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Sa, 11. Dezember 2010 1 2 3 n.V. Erg.
EHV Schönheide 09 e.V. 2 2 0 0 4
Tornado Niesky 1 3 0 1 5

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