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Tornados gelingt nach Stotterstart ein genialer Heimauftakt
01.11.10, 12:09 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Nach dem schnellen 0:2 schaffen die Nieskyer gegen Erzfeind Schönheide fast einen zweistelligen Sieg. Heiß auf das erste Heimspiel liefen die Nieskyer aufs Eis, und waren dann angesichts der über tausend Zuschauer wohl übermotiviert und viel zu nervös. „In den ersten zehn Minuten haben wir ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“, sagte Spielertrainer Jens Schwabe nach dem Spiel. Da stand es schon 0:2, der bekannt starke Daniel Jun hatte beide Male auf Vorlage von Miroslav Jenka getroffen, das zweite Mal, als Greulich und Wimmer auf der Strafbank saßen. Zum Glück fingen sich die Nieskyer aber. Der Spielertrainer selbst brachte sein Team in die Spur zurück, war im Nachsetzen nach einem Jankovych-Schuss in Überzahl erfolgreich. Und als René Landgraf kurz vor der Drittelsirene direkt abzog, stand es schon wieder Unentschieden. Die Ansprache in der Pause schien geholfen zu haben. Nach einem Doppelschlag binnen 14 Sekunden stand es 4:2. Erst hatte René Michalk im Nachsetzen nach einem Becher-Schuss getroffen, dann war Musil vom Bully weg ins Schönheider Drittel gelaufen, hatte auf Jankovych abgelegt, der den Puck unter die Latte lupfte. Was danach passierte, schilderte Schwabe nach dem Spiel so: „Der Schiedsrichter hat dafür gesorgt, dass wir ständig in Unterzahl, oft sogar doppelter Unterzahl gespielt haben. Für uns war teilweise völlig unverständlich, wofür Spieler von uns vom Eis mussten.“ Aber die Tornados kämpften in dieser Phase bravourös, warfen sich in die Schüsse und verhinderten im Verbund mit dem starken Torwart Robert Wolfermann den Anschlusstreffer. Nach der 32. Minute (und sieben Zeitstrafen gegen Niesky binnen sechs Minuten bei zweien gegen Schönheide) beruhigte sich der Schiedsrichter wieder. Richard Jandik machte kurz vor Ende das viel bejubelte Glückstor zum 5:2 – aus dem Gewühl vor dem Tor und unter den Protesten der Schönheider, die ein Schlittschuhtor gesehen haben wollten. Dass Schlussdrittel begann mit einem Brutalo-Foul des Schönheiders Thorsten Fischer (Bandencheck) gegen Marcel Leyva und einer zurecht ausgesprochenen Spieldauerstrafe. Die Tornados nutzten das zum vorentscheidenden 6:2 durch Sebastian Greulich. René Michalk im Nachsetzen und Marcel Leyva mit einer schönen Einzelleistung sorgten für zwei weitere Tore. Bei besserer Chancenverwertung war sogar ein zweistelliger Sieg möglich.

Tore:
0:1 Jun (2:53)
0:2 Jun (9:10)
1:2 Schwabe (11:15, Assist: Jankovych, Rädecker)
2:2 Landgraf (18:46, Brill, Noack)
3:2 Michalk (22:03, Becher, Leyva)
4:2 Jankovych (22:17, Musil)
5:2 Jandik (39:23, Wimmer, Noack)
6:2 Greulich (44:28, Leyva, Becher)
7:2 Michalk (46:30, Rädecker, Schwabe)
8:2 Leyva (49:10, Brill, Becher), 8:3 Gläser (53:05)

Strafen:
Niesky 26 + 10 (Wimmer) + 10 (Landgraf)
Schönheide 27 + 10 (Lenk) + 20 (Fischer)

Zuschauer:
1018

Bericht:
Frank Thümmler
Kommentare
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Sa, 30. Oktober 2010 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 2 3 3   8
EHV Schönheide 09 e.V. 2 0 1   3

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