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Ausschreitungen nach Nieskyer Eishockey-Spiel
25.01.10, 11:16 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Nach dem Eishockeyspiel der Nieskyer Tornados gegen die Jonsdorfer  Falken am Freitagabend kam es vor dem Eisstadion zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen rund 20 Fans der Tornados und zehn Gästefans. Nach Angaben der Falken warteten die Randalierer in der Nähe  des Stadions mit Stangen und Zaunlatten bewaffnet auf Jonsdorfer  Anhänger und griffen diese an. Es soll sogar auf am Boden Liegende  eingetreten worden sein. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und  vor Ort notärztlich behandelt. Bei Eintreffen der Polizei, die mit  gleich sechs Funkstreifenwagen anrückte, hatten die Nieskyer Fans den  Ort bereits verlassen – laut Falken mit zwei zerstörten Fantrommeln als Trophäen. Es wurde Anzeige erstattet und die Ermittlungen nach den  Tätern aufgenommen.

Joachim Sauer, Präsident des Gastgebers ELV Niesky, kündigte vonseiten  des Vereins Konsequenzen an: "Wir betrachten diese Leute nicht als  unsere Fans und werden alles versuchen, gemeinsam mit der Polizei die  Täter zu ermitteln. Dabei hoffen wir auch auf die Zivilcourage derer,  die den Vorfall beobachtet haben. Neben den strafrechtlichen  Konsequenzen erhalten die Täter ein Stadionverbot." Sauer bedauert den  Vorfall sehr und betont, dass die Nieskyer bei aller sportlichen  Konkurrenz an einem freundschaftlichen Verhältnis zu den Falken interessiert sind. "Wir haben gerade erst darüber gesprochen, dass wir  auch künftig in einer Liga spielen wollen, weil diese Kreisderbys die  besondere Würze der gesamten Saison sind."

Kommentar von den Sturmjaegern: Es ist eine bodenlose Fechheit der Sächsischen Zeitung diese Personen als Fans der Tornados zu bezeichnen. Daher entschlossen wir uns nochmals den öffentlich Brief, vorallem für spätere Aufrufe der News, anzufügen.



An den Vorstand des Eislaufverein Niesky e.V.,

Nach dem gestrigen Regionalliga-Spiel gegen den EHC Jonsdorf kam es  zu extremen Ausschreitungen. Dabei wurden Jonsdorfer Fans von ca. 15-20  vermummten "Nieskyer Anhängern" mit Stangen und Zaunlatten überfallen und verprügelt. Es wurden die vermeintlich schwächsten Personen angegriffen. Auf am Boden liegende Verletzte wurde weiterhin eingetreten und eingeschlagen. Zwei Personen mussten daraufhin notärztlich behandelt werden. Eine Trommel wurde zerstört, eine weitere entwendet. Die Polizei traf erst 45 Minuten nach dem Geschehen und damit viel zu spät ein.

Wir, die Fangruppe "Sturmjaeger", distanzieren uns von diesen gewaltbereiten Personen, welche die Gesundheit und das Eigentum  Anderer gefährden. Diese Leute schaden dem Ansehen des Nieskyer Eislaufverein, den wahren Eishockeyfans und der Stadt Niesky.

Wir Fans wurden schon öfters von den Gästefans angesprochen, ob wir  sie bis zum Parkplatz begleiten könnten, da ihnen bereits während des  Spiels Prügel nach dem Spielende angedroht wurde. Diesen Begleitschutz zu organisieren, ist in erster Linie Aufgabe des Vereins und dessen Security, bzw. der anzufordernden Polizei.

Es liegt in unserem Interesse, dass die Gästefans weiterhin gern  nach Niesky kommen, um das nahezu einmalige Erlebnis des  Freilufteishockeys zu erleben. Wir Sturmjaeger fordern den Schutz der  angereisten Gästefans bis vor zum Krankenhaus/Parkplatz, damit jeder  wieder gesund nach Hause kommt. Außerdem fordern wir eine Äußerung des Vereins zu den gestrigen Vorkommnissen, sowie akzeptable Änderungsvorschläge zu der derzeitigen Situation.

Wir wünschen den geschädigten Jonsdorfer Fans, an dieser Stelle, gute Besserung und baldige Genesung, sowie dass sich solche Vorkommnisse nicht wiederholen.

Die Fangruppierung "Sturmjaeger"
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