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Freistaat zögert beim Fördermittelantrag für Nieskys Eisstadion
25.11.09, 00:48 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Frühestens Anfang 2010 kann der Fördermittelantrag für die energetische Sanierung des Eisstadions in Niesky bearbeitet werden. Das erklärte Holger Ludwig, Geschäftsführer der Stadtwerke Niesky, die das Eisstadion betreiben, nach Rücksprache mit der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Pünktlich sei der Antrag über 3,2 Millionen Euro Netto-Kosten eingereicht worden. 2,55 Millionen Euro seien dabei förderfähig. Die Stadt Niesky müsste Netto 178000 Euro einbringen, die Stadtwerke einen Eigenanteil von Netto 740000 Euro. "Im Dezember gibt es eine neue Abstimmungsrunde", so Ludwig, aber "die Luft wird jetzt für uns mächtig eng." Denn die Fördermittel sind an eine zeitliche Begrenzung von Baustart bis Abrechnung gekoppelt - theoretisch müsste schon 2010 am Eisstadion gebaut werden. "Das werden wir 2010 wohl nicht schaffen", so Nieskys stellvertretender Oberbürgermeister Bernd Funke. Ebenfalls problematisch: Die Betreibungs- und Instandhaltungskosten für das Eisstadion werden immer höher. Als nächste Reparatur steht zum Beispiel die Anzeigetafel an. Rund 1000 Euro wären da fällig. Hinzu kommen die hohen Energiekosten zum Erhalt des Eises in der Spielzeit bei warmen Temperaturen wie derzeit im November. „Es muss hier dringend etwas werden", betonte Ludwig gestern Abend im Technischen Ausschuss der Stadt. "Das Eisstadion hat auch schon 15 Jahre auf dem Buckel. "Dass die Sanierung ungemein nötig sei, könne da wohl jedermann gut nachvollziehen.

Beitrag: Wulf Stibenz
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