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Neues Dach über dem Eisstadion ist nur mit Krediten zu bezahlen
08.04.09, 16:47 Uhr
Sächsische Zeitung vom 08.04.09, Beitrag (als Auszug) Frank Ellmers

Nach dem eindeutigen Bekenntnis der Nieskyer Stadträte zur Sanierung des Eisstadions wird gerechnet. Eines ist sicher: Das 3,4 Millionen Euro teure Projekt kann ohne Kredite nicht verwirklicht werden. Die Stadträte hatten sich in ihrer jüngsten Sitzung am Montagabend grundsätzlich zu dem Vorhaben bekannt (SZ berichtete).

Außerdem wurde eine Liste mit Projekten abgesegnet, die über das Konjunkturpaket II finanziert werden. Grünes Licht gab’s für die Umrüstung der Heizungsanlage in der Nieskyer Molkerei auf Holzpellets. Auch der RC-Offroad-Park der Nieskyer Motorsportgemeinschaft war ein Thema.
Es Fehlen 585 000 Euro

Oberbürgermeister Wolfgang Rückert verweist darauf, dass die Stadtwerke Niesky als Eigentümerin des Freizeitparkes mit Eisstadion die fehlenden 585 000 Euro für das neue Projekt nicht haben. „Es muss uns was einfallen, wie wir die Lücke schließen“, sagte der Oberbürgermeister. Die Stadt Niesky ist als Gesellschafterin der Stadtwerke da mit im Boot.

Ein Kredit macht allerdings auch ihm Bauchschmerzen. Aber die Stadt Niesky habe auch nichts in der Hosentasche, meinte Rückert mit Blick auf die Finanzierungslücke. Sein Fazit: „Ein Kredit ist der einfachste Weg, er muss aber nicht der billigste sein.“ So wird gerechnet Die Kalkulation für das Eisstadion sieht so aus:

Gesamtkosten: 3,4 Millionen Euro (brutto)

Finanzbedarf 2,9 Millionen Euro (netto)

2,17 Millionen Euro (vom Land)

145 000 Euro (Zuschuss von der Stadt Niesky)

585 000 Euro (Fehlbetrag)
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