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Sport ist ihr Hobby und mehr
16.03.09, 20:40 Uhr
Sächsische Zeitung vom 16.03.9, Berichte Wulf Stiebenz, Foto Rolf Ullmann

Wir bitten um rechtzeitiges Erscheinen, steht auf der Einladung zur Sportlergala 2009. „Das sind Erfahrungswerte, der Zeitplan ist eng“, sagte Arnim Christgen, Vize im Kreissportbund Oberlausitz und einer der entscheidenden Organisatoren des jährlichen Events. Dass er selbst Leistungssportler gewesen ist, wird deutlich, weil er zwar „bis zur letzten Minute an dem Gelingen der Gala gearbeitet“ hat, – es ihm aber einfach nicht anzusehen ist. Das ist gut, denn der Ehrentag für die populärsten Sportler, per Stimmzettel durch die Menschen im Bereich des Ex-NOL ermittelt, soll vor allem Anerkennung in Form unterhaltsamer Stunden sein. 25133 Stimmen sind abgegeben worden, die Juroren haben über Vorschlägen zu Sonderpreisen geschwitzt – gut, dass es „verlässliche Sponsoren, unseren Moderator Wolfgang Goldstein und das Bürgerhaus gibt“, so Christgen. Letzteres habe sich in Service und Lokalität zum nunmehr 12. Male wieder selbst übertroffen. Zahlen spielen an diesem Abend eine gewichtige Rolle. Über 40000 Sportler in Vereinen hat der KSB gezählt.
as kommentiert Nieskys Oberbürgermeister Wolfgang Rückert mit „beachtlich. Als sich später die Diskussion um den sanierten Jahnsportplatz der Stadt (eine der Wünsche von der 2008er Sportgala) und die Frage nach einem Dach über dem Eisstadion in Niesky dreht, sagt Rückert: „Ich habe mir das in Crimmitschau angesehen – interessante Lösung, das könnte was für uns sein“, so Rückert. Auch dort gibt es keine Halle, wie sie die Weißwasseraner neu errichten wollen, sondern ein freitragendes Dach und klug gebaute Verblendungen gegen kalte Winde.

Während Niesky also hofft und die Nordstadt die Planungen für die Halle vorbereitet, gilt es am Sonnabend ehren, feiern und Kontakte pflegen. Nach der Preisübergabe sagt Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk: „Nächstes Mal müssen wir im Norden zulegen, bei der Stimmabgabe.“ Zwar haben Einzelsportler aus Weißwasser wieder abgeräumt – aber bei den Mannschaften liegt der Ex-NOL-Süden vorne. Von Menschen, die den Lausitzer Volkssport in die Welt tragen Von Wulf Stibenz Der Fair-Play-Pokal ist an ein Organisations- Team aus Weißwasser gegangen. Was deren Credo ist, verrät der SZ Wolfgang Petsch. Für die Sache sei es richtig gut, aber er hätte einen anderen Favoriten für die Auszeichnung Fair Play, also rücksichtsvolles Verhalten, gehabt. Wolfgang Petsch, Vater der Sportabzeichenbewegung in und um Weißwasser will am liebsten kein Gewese um seine Person. „Aber unser Team hat sich sehr über die Auszeichnung gefreut, ich hoffe, es wird viele Menschen dazu bewegen, bei der Sportabzeichentour mitzumachen“, so Petsch. Nur wäre eben seine Wahl auf einen Menschen gefallen, der etwas sehr, sehr Seltenes getan hat. Beim Lauf um den Pücklerpokal stürzt einer der Sportler schwer. „Viele sind an ihm vorbeigerannt, einer hält an, hilft ihm auf – und lässt damit seine reale Chance auf den dritten Platz sausen“, so Petsch. Das nenne er Sportsgeist und Fairness. Für ihn verkörpere Andreas Hock den fairsten aller Sportler. „Auf eine sichere Platzierung bei einem Wettkampf zu verzichten, verdient unser aller Respekt“, sagt Petsch. Der Pokal für das Organisationsteam vom Kraftwerk Boxberg werde Ansporn sein, weiter intensiv den Laufsport in der Region zu begleiten. Neben dem Braunsteich- und Schlossparklauf, dem Schleifer Läufertag wird auch 2009 wieder eine groß angelegte Sportabzeichentour stattfinden. Die beste Beteiligung im vergangenen Jahr hatte Folgen. „Dadurch ist landes- und bundesweit auf Weißwasser und die Region aufmerksam gemacht worden“, sagte in der Laudatio Sportgala-Moderator und Schuldirektor aus Schleife Wolfgang Goldstein.

Und wieder hat es einen Sonderfall gegeben – der Eishockeyspieler Thomas Bresagk hat den Ehren-Fair-Play-Preis erhalten: Eine Torte mit seinem Konterfei. „Nie hat er sein Tor verschoben, als es dicke kam, immer spielt er fair und ist ein Vorbild für den Nachwuchs“, so Goldstein zum Keeper, der von den Weißwasseraner Füchsen zu den Tornados gewechselt ist. Umfrageergebnis – abgegebene Stimmen

Sportlerinnen
1. Marie Riederer, Kampfsportschule Pelk2374
2. Christina Amboß, LSV Niesky1554
3. Kristin Kuhn, PSV Kodersdorf1355
4. Simone Noack, TSG KW Boxberg/Weißw.1238
5. Anni Schumacher, Dresdner SC1101
6. Lysann Schneider, Klitten/Leipzig602
7. Evelyn Schreiber, Grün-Weiß Weißwasser189
Gesamt: 8413

Sportler
1. Mario Kießlich, Aufbau Kodersdorf3059
2. Matthias Pelk, Kampfsportschule Pelk2310
3. Ralf-Ortwin Ernst, LG Wartturm Niesky1042
4. Philipp Schober, PSV Rothenburg688
5. Sören Voigt, LSV Niesky355
6. Ferris Burock, TSG KW Boxberg/Weißwasser242
7. Klaus-Peter Erkel, Füchse Uhsmannsdorf225
8. Sandro Rutz, Rothenburger Luftsportverein224
9. Steffen Nagorka, Grün-Weiß Weißwasser183
10. Marcus Marsch, ASV Rothenburg83
Gesamt: 8411

Mannschaften
1. Fußball-Männer, Eintracht Niesky2270
2. Eishockey-Männer, Tornado Niesky2128
3. Hockey-Männer, HC 1920 Niesky1170
4. Leichtathletik-Frauen, LG Neiße W40/45996
5. Tanzpaar Lucke/Altmann, TSC Kristall Weißw.547
6. Rallyeteam Altmann/Kern, MSG Niesky297
7. Ringerteam Grün-Weiß Weißwasser277
8. Dance Attack, TSC Kristall Weißwasser260
9. Basketball-Frauen, TSG KW Boxberg/Weißw.252
10. Badminton-Team, Grün-Weiß Weißwasser112
Gesamt: 8309
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