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Tornados fehlen nur noch zwei Punkte
23.02.09, 17:40 Uhr
Die Nieskyer haben mit dem Tabellenletzten aus Berlin mehr Schwierigkeiten als gedacht, gewinnen aber am Ende doch sicher.
Sächsische Zeitung vom 23.02.09 von Frank Thümmler

Tornado Niesky 8 (2, 3, 3)
FASS Berlin 5 (2, 2, 1)

"Warum diese Berliner Mannschaft nur vier Punkte hat, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel", sagte Tornado-Trainer Steffen Thau nach dem Spiel. Seine Mannschaft hatte am Ende zwar alle vier Saisonspiele gegen FASS gewonnen, sich aber in drei der vier Vergleiche äußerst schwer getan, so auch im Letzten. "Man muss zwei Dinge dazu sagen: Die Berliner haben das Eishockeyspielen auch nicht auf dem Dorfteich gelernt, sondern eine gute Ausbildung bei den Eisbären oder anderen Vereinen genossen. Und wir haben uns das Leben wieder einmal selber schwer gemacht." Gerdade im ersten Drittel haderte Thau mit der Chancenverwertung.Statt eines 2:2 hätte es gut und gern auch 6:2 stehen können, aber den Nieskyern fehlte ein um das andere Mal die Abgebrühtheit vor dem Tor, um auch den Treffer zu erzielen. Das ging im Mitteldrittel zunächst so weiter. Die Nieskyer legten immer wieder einen Treffer vor, die Berliner glichen bis zum 4:4 aus. Allerdings hatte der Nieskyer Torwart Thomas Bresagk, der im aktuellen Tornado-Stadionblatt sein nun endgültiges Karriereende nach der Saison angekündigt hatte, einen schwarzen Tag erwischt und verließ nach dem vierten Gegentreffer in der 35. Spielminute das Eis. Als Andreas Brill dann seinen dritten Treffer des Tages erzielte, hielt die Führung endlich einmal. Im Schlussdrittel machten die Nieskyer dann alles klar, kurioserweise in Unterzahl gelang es Sebastian Greulich, der schon das ganze Spiel mit unbändigem Willen an den Ketten gezerrt hatte, nach einer schönen Kombination mit Torsten Schwarz erstmalig, eine Zwei-Tore-Führung zu erzielen. Andreas Brill mit seinem vierten Tor und Daniel Wahne machten den Sack zu, der Gegentreffer drei Sekunden vor der Schlusssirene war nur noch Ergebniskosmetik. Auffällig in dem Spiel waren auch zwei weitere Dinge: "Janko" Jankovych war direkter Vorbereiter von fünf der acht Tornado-Tore, auch der vier von Brill. "So einen guten Spieler hatten wir hier noch nie in Niesky", ist Trainer Steffen Thau voll des Lobes und ergänzt, dass der diesmalige Torjäger Andreas Brill eigentlich noch mehr Treffer Lehrbuchreif aufgelegt bekam. Und zweitens kamen die Nieskyer erneut mit wenigen Strafzeiten (diesmal sechs Minuten) aus. "Die Mannschaft hat eben kapiert, dass man nur mit disziplinierter Spielwiese Erfolg haben kann", sagte Thau. Jetzt fehlen noch zwei Punkte zu den Playoffs. "Die wollen wir mit einem Sieg gegen Schönheide holen", kündigte der Trainer an.

Tornado: Bresagk, Wolfermann, Janke, Greulich, Rädecker, Adamsky, Wimmer, Schwarz, Wahne, Jankovych, Schwabe, Brill, Leyva, Jandik, Noack

Tore: 1:0 (04:27) Schwabe (Schwarz, Wimmer), 1:1 (11:17) Dierksen (Harloff, Götz), 2:1 (15:34) Brill (Jankovych, Greulich), 2:2 (18:20) Fritschken (Patrzek) 3:2 (30:02) Jahnke (Schwabe, Greulich) PP1, 3:3 (32:13) Patrzek (Aicher, Fritschken), 4:3 (33:01) Brill (Jankovych), 4:4 (34:40) Fritschken (Leibrandt, Patrzek), 5:4 (36:15) Brill (Jankovych, Jahnke) 6:4 (52:29) Greulich (Schwarz), 7:4 (53:20) Brill (Jankovych, Wimmer), 8:4 (57:03) Wahne (Jankovych, Rädecker), 8:5 (59:57) Patrzek (Fritschken, Aicher)

Strafen: Niesky 6, FASS: 8
Zuschauer: 463
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