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Tornados knöpfen dem Spitzenreiter wieder zwei Punkte ab
09.02.09, 16:30 Uhr
Sächsische Zeitung vom 09.02.09, Bericht Frank Thümmler

ECC Preussen Berlin 3 n. P. (0, 2, 1)
Tornado Niesky 4 (0, 1, 2)

Mit breiter Brust aber als Außenseiter fuhren die Nieskyer zum Spitzenreiter nach Berlin, hatten die Preußen immerhin in zwei von bisher drei Vergleichen bezwungen. Diesmal fehlte allerdings der verletzte Kapitän Jens Schwabe. Aber die Nieskyer begannen vor knapp 600 Zuschauern in der Deutschlandhalle konzentriert, ließen kaum Chancen der Preussen zu, hatten andererseits selbst eine ganze Reihe von Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Die erarbeiteten Chancen gegen die einige Male in Unterzahl spielenden Berliner wurden aber allesamt vergeben. "Eine Führung nach dem ersten Drittel wäre verdient gewesen", sagte Steffen Thau.Rückstand in Unterzahl

Zu Beginn des Mitteldrittels gelang den Tornados der längst fällige Führungstreffer. Marcel Leyva hatte stark vorgearbeitet, den Puck vor das Tor gepasst, wo ihn Daniel Wahne flach einschob. Aber mit dem Führungstreffer ging bei den Nieskyern der Faden verloren, "begünstigt" allerdings auch durch einige fragliche Entscheidungen des Schiedsrichters auf Strafen (diese Entscheidungen glichen sich im Spiel insgesamt aber aus). Jedenfalls kassierten die Tornados in Unterzahl den Ausgleich und wenig später, unmittelbar im Anschluss an eine 3:5-Unterzahl, gerade als der vierte Spieler zurück aufs Eis kam, das 2:1. Natürlich war damit noch nichts verloren, auch wenn jetzt auch noch Stürmer Marco Noack mit einer Knieverletzung ausfiel. Bis zur Drittelsirene erarbeiteten sich die Nieskyer noch einige Möglichkeiten, aber der Treffer wollte nicht fallen.

Leyva sorgt für den Ausgleich

Das Schlussdrittel begann mit dem 3:1 der Gastgeber, der danach versuchte, die Führung sicher bis zur Schlusssirene herunter zu spielen. Das schien auch zu gelingen, zumal die Tornados auch beste Chancen ausließen. Sie tauchten mehrfach allein vor dem Tor auf, der Puck wollte einfach nicht ins Netz. Als die Niederlage schon besiegelt schien, kam die große Zeit von Marcel Leyva. 36 Sekunden vor Schluss netzte er nach einem Alleingang zum 2:3-Anschlusstreffer ein. Trainer Steffen Thau nahm eine Auszeit, wollte, dass seine Männer einen Bully im Berliner Drittel erspielen, um dann Torwart Bresagk vom Eis zu nehmen. Das gelang zwar nicht, aber Marcel Leyva hielt sechs Sekunden vor Schluss die Kelle in einen Schuss, und der Puck landete zum vielumjubelten Ausgleich im Netz. Im Penaltyschießen traf Jankovych für die Nieskyer, Thomas Bresagk hielt zweimal und Marcel Leyva machte den Sack zu. "Angesichts der kämpferischen und auch spielerischen Leistung haben wir uns das verdient", kommentierte Trainer Steffen Thau. Bad Muskau stärker als Tornado-ReserveSächsische Zeitung vom 09.02.09, Bericht Fritz Käsche

Tornado Niesky 1b 4
SV Rot-Weiß Bad Muskau 11

In Vorbereitung auf das Sachsenligapunktspiel gegen den Berliner SC führte die Bad Muskauer Eishockeymannschaft ein Trainingsspiel im Nieskyer Kunsteisstadion durch. Die Gastgeber erwiesen sich als guter Trainingspartner. Die Rot-Weiß-Mannschaft hatte zwar nur zwei Besetzungen ins Spiel gebracht, aber sie bestimmten über zwei Drittel gegen den Landskronligisten das Spielgeschehen. Die Rot-Weiß-Mannschaft hat noch drei Punktspiele in der Sachsenliga gegen Berlin, EHV Dresden und EHV Klingenthal/Schönheide.

Tore Rot-Weiß: Wenzel (4), Konietzky (2), Panoscha (2), Hampel (1), Güttler (1), Radke (1).Tore Niesky: Hennersdorf (2), Domschke, D.Höher
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