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Nieskyer Tornados bezwingen zum zweiten Mal in Folge einen Spitzenreiter
19.01.09, 19:29 Uhr
Sächsische Zeitung vom 19.01.09, Bericht Frank Thümmler

Tornado Niesky 5 (2, 1, 2)
ECC Preussen Berlin 2 (0, 1, 1)

Nachdem die Nieskyer vor einer Woche den Spitzenreiter Schönheide sensationell gestürzt hatten, empfingen sie am Sonnabend den neuen Leader der Liga. Gegen die Berliner Preussen standen die Chancen auf einen weiteren Sieg nicht schlecht. Die Tornados konnten bis auf Dennis Melchior auf "die volle Kapelle" zurückgreifen, und die Berliner hatten ein Spiel am Freitagabend gegen Jonsdorf in den Beinen, bei dem zwei Spieler mit einer Spieldauerstrafe verloren hatten.
Die Partie im Nieskyer Waldstadion begann mit einem Paukenschlag. Daniel Wimmer spielte einen Steilpass aus dem eigenen Drittel in den Lauf von "Janko" Jankovich, der allein auf den Preussen-Goalie zulief, ihn ausspielte und die Scheibe zum 1:0 ins Tor lupfte.

Wenig später hatten die Tornados bei einer 68 Sekunden langen 5:3-Überzahl die Chance, die Führung auszubauen. Das aber gelang vorerst nicht. Die Nieskyer spielten etwas zu umständlich, und die Berliner konnten sich immer wieder befreien. Die Preussen ihrerseits versuchten natürlich alles, um wieder ins Spiel zu kommen. Aber eine aufopferungsvoll kämpfende Nieskyer Mannschaft, die in der Defensive sehr gut stand und einen sicheren Thomas Bresagk im Tor hatte, ließ keinen Treffer zu. Den erzielte dann unter dem Jubel der 559 Zuschauer Andreas Brill.

Im Mitteldrittel hatten zunächst beide Mannschaften ihre Chancen. Den Treffer machte dann allerdings Marco Noack zum 3:0 für die Tornados. Der wurde jedoch schnell durch die Preussen mit einem Anschlusstreffer beantwortet. Vor allem Stürmer Marcel Leyva verzweifelte fast, weil er einige gute Chancen nicht verwerten konnte.

Im mit Spannung erwarteten Schlussdrittel machte Marco Noack mit einem Abstaubertor schnell den Sack zu. Die Nieskyer spielten die Partie danach clever herunter, kontrollierten die Berliner und setzten auch spielerische Glanzpunkte. Marcel Leyva gelang kurz vor Schluss in Unterzahl sein längts fälliger Treffer. Das letzte Tor der Preussen war bedeutungslos, aber kurios: Der Bande hätte ein Assist zugesprochen werden müssen, weil an ihr der Puck unkontrolliert vor das Tor abprallte und ein Berliner so vollenden konnte.



Tornado: Bresagk, Wolfermann- Adamsky, Becher, Greulich, Janke, Rädecker, Wimmer Schichholz- Brill, Jandik, Jankovych, Leyva, Michalk, Noack, Schwabe, Schwarz, Wahne

Tore:
1:0 Jankovych (1:07, Assist: Wimmer, Bresagk)
2:0 Brill (17:01, Jankovych, Noack)
3:0 Noack (28:30, Brill, Wimmer)
3:1 Konietzky (30:28, Zander, Wunderlich)
4:1 Noack (40:57, Brill, Rädecker),
5:1 Leyva (58:30, Schwarz, Schwabe)
5:2 Konietzky (59:42, Wunderlich, Werner)

Strafen: Tornado 20, Berlin 16

Zuschauer: 559
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