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Nieskyer Tornados bleiben diszipliniert und bezwingen Fass Berlin
13.10.08, 20:07 Uhr
Sächsische Zeitung vom 13.10.08, Bericht Frank Thümmler

FASS Berlin 5 (1, 3, 1)
Tornado Niesky 6 (2, 4, 0)

Der Saisonauftakt ist den Nieskyer Tornados geglückt. "Wir haben schon so oft gegen FASS Berlin das erste Spiel der Saison bestritten, aber noch nie konnten wir gewinnen", sagte ein zufriedene Trainer Steffen Thau nach dem Spiel. Wegen der viel geringeren Eiszeit bis zum Punktspielstart haben die Nieskyer immer einen klaren Nachteil. Dass es dieses mal in Berlin trotzdem klappte, begründete Thau mit der großen Disziplin: "Die Berliner haben sich im zweiten Drittel quasi selbst abgeschossen. Wir sind ruhig geblieben und haben das genutzt".Nach dem ersten Spielabschnitt führten die Nieskyer vor rund 300 Fans mit 2:1. Die Verteidiger Daniel Wimmer und Sebastian Greulich hatten die frühe Führung der Gastgeber gedreht. Das Spiel ging auf und ab, die Nieskyer nutzten ganz einfach eine der zahlreichen Chancen mehr als die Gastgeber.

Die drehten zu beginn des Mitteldrittels auf, erzielten bis zur 28. Minute zwei Treffer und führten damit mit 3:2. Aber der 30. Minute verloren sie völlig die Nerven, kassierten Strafen über Strafen. Der Schiedsrichter bestrafte die Vergehen der Berliner konsequent, gab unter anderem eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe, Matchstrafen und eine Vielzahl von Zweiminutenstrafen. Die Nieskyer nutzten einen mehrere Minuten andauernde 5:3-Überzahl zu insgesamt vier Treffern. Erneut waren Wimmer und Greulich erfolgreich. Die anderen Treffer steuerten Rädecker und Kapitän "Theo" Schwabe bei.

"Dann aber haben wir es noch in Überzahl verpasst, den siebenten Treffer zu erzielen und damit den Sack endgültig zuzumachen", sagte Thau. Stattdessen kassierten die Nieskyer ein Tor. Damit war vor dem Schlussdrittel noch alles offen. Der letzte Spielabschnitt war dann extrem spannend. Der Schiedsrichter, der offensichtlich die Strafminutenstatistik etwas ausgleichen wollte, gab jetzt den Nieskyern eine Vielzahl kleine Strafen, "obwohl meine Mannschaft weiter sehr diszipliniert gespielt hat", wie Thau bemerkte. Aber das Abwehrbollwerk mit dem starken Thomas Bresagk im Tor hielt stand und ließ langen keinen Gegentreffer zu. Erst zwei Minuten vor Schluss gelang den Berlinern das 5:6. Die heißen 120 Sekunden überstanden die Nieskyer noch und ließen sich danach von den 100 mitgereisten Fans feiern.

In zwei Wochen fahren die Nieskyer, dann hoffentlich mit den diesmal fehlenden Torsten Schwarz, Dennis Melchior und Sebastian Janke, nach Chemnitz.
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