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Tornado wirbelt so viel wie nötig
10.03.08, 21:11 Uhr
Sächsische Zeitung vom 10.03.08, Bericht Frank Thümmler

REV Bremerhaven 1b 3 (0, 0, 3)
Tornado Niesky 11 (2, 3, 5)

Die Nieskyer Tornados hatten nach einer sechsstündigen Busfahrt zunächst noch etwas schwere Beine. In den ersten Minuten dominierten die Gäste, neben den Langzeitverletzten Jaro Hlavnicka und Dennis Melchior auch ohne Torsten Schwarz, Petr Hnidek und Michel Groba antretend, nicht so wie erwartet. Aber Jakob Volek und Josef Hudec sorgten mit einem Doppelschlag in der 14. Minute dafür, dass keinerlei Aufregung aufkam. Die Gastgeber, ohne Spieler aus der Zweitbundesliga-Mannschaft antretend, erwiesen sich im Mitteldrittel als zu schwach, um dem Playoff-Kandidaten Niesky ernsthaft Paroli zu bieten. Die Tornados machten angesichts der Partie am Sonntag in Adendorf (in der SZ am Dienstag) nicht mehr als nötig, erzwangen aber mit drei weiteren Treffern die Vorentscheidung. René Michalk und zweimal Sebastian Greulich (mit Treffern in Überzahl) waren für die Tore zuständig.

Niesky schaltet Gänge zurück

Die Nieskyer, trotz der vielen Ausfälle, durchgängig mit drei Reihen spielend, wollten auch den dritten Spielabschnitt so kräfteschonend wie möglich hinter sich bringen, beantworteten den ersten Gegentreffer sofort mit dem sechsten eigenen Treffer durch Jakub Volek. Als die Tornados noch einen Gang herunter schalteten, kamen die Gastgeber nach Treffern in der 48. und 54. Minute auf 3:6 heran.

Den Hauch einer Gefahr verspürend, zogen die Nieskyer danach im Tempo noch einmal an und "bestraften" die Gastgeber für deren Aufmüpfigkeit mit fünf weiteren Toren. Kapitän Jens "Theo" Schwabe, René Michalk und Alf Papproth trugen sich in die Torschützenliste ein. Den zehnten Treffer erzielte dann Marcel Leyva, und nochmals René Michalk sorgte eine Sekunde vor der Schlusssirene für den Endstand.

"Man soll das Spiel nicht überbewerten", sagte Tornado-Trainer Steffen Thau. "Dieser Gegner war in dieser Besetzung einfach zu schwach." Viel wichtiger war ihm, dass in der insgesamt fairen Begegnung (12 und 16 Strafminuten) keiner seiner Spieler verletzt oder gar gesperrt wurde. Besonders erwähnenswert: Elf der offiziell 23 Zuschauer ganz oben im Norden kamen aus Niesky.
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