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Mit eineinhalb Beinen im Pokalfinale
23.02.20, 15:23 Uhr
Still und leise und von der großen Regionalliga-Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, haben unsere Tornados am vergangenen Sonntag die Meisterschaft 2019/2020 mit einem Dreier beendet. Am 24. Spieltag gewann das Team auswärts bei den Eisbären Juniors Berlin recht überzeugend mit 2:7.

Die über lange Zeit offene Partie, in der beide Mannschaften noch einmal ehrgeizig um den Erfolg kämpften, wurde erst in den letzten knapp 11 Minuten entschieden. 5 Treffer davon 4 der Gäste machten die Schlussphase vor 125 Zuschauern zur klaren Sache für den Favoriten.

Beim ELV trafen Tom Domula, Philip Riedel (3), Marius Stöber, David Vatter und Jörg Pohling.

Der 3fach-Torschütze Philip Riedel sicherte sich mit einer weiteren überzeugenden Vorstellung zum 2. Mal nach 2018 die vereinsinterne Scorer-Krone in der Hauptrunde. Mit 49 Punkten (24 Tore, 25 Vorlagen) verwies der Stürmer Neuzugang Marius Stöber (40 Punkte - 13/27) und David Frömter (32 Punkte - 20/12) auf die Plätze. Offensivstärkster Verteidiger wurde Publikumsliebling und Mannschaftskapitän Sebastian Greulich auf Platz 5 (24 Punkte – 9/15).

Am Ende stehen 41 Punkte auf der Habenseite und damit Rang 5 in einer ziemlich enttäuschenden Saison, in der nun 4 andere Clubs um den Meistertitel kämpfen dürfen.

Das früheste Saisonende seit 10 Jahren konnte dennoch verhindert werden. Am 6. Februar und damit „kurz vor der Angst“, erinnerte sich der Sächsische Eissportverband (SEV) an sein Versprechen aus der Ligatagung vom Frühsommer 2019 und zauberte einen Pokalwettbewerb aus dem Hut. Wir hatten damit nicht mehr gerechnet.

Der Regionalliga-Ost-Pokal soll den Teams auf den Plätzen 5-9 Trost spenden und die Meister der 5-klassigen Landesligen Berlin, Sachsen und Thüringen für ihre Leistungen mit einer Teilnahme belohnen.

Die Krux daran… kein einziger Landesliga-Teilnehmer wollte sich „belohnen lassen“. Das liegt vorrangig am Umstand, dass die Meister in den genannten 3 Landesligen noch gar nicht feststehen. Aktuell laufen noch Hauptrunden bzw. Playoffs. Die Terminplanung ist also wie so oft eine Farce. Auch die Saale Bulls 1b zeigten nachvollziehbar kein Interesse an der von den Berlin Blues so schön beschriebenen „Ananasrunde“.

So blieben am Ende nur die Regionalligisten auf den Plätzen 5-8 über, die seit gestern im Modus Best of 2 zwei Finalisten für die sog. Pokalrunde suchen. Ein Regionalliga-Ost-Pokal ohne die Topteams der Liga ist nichts wert und so verkommen die Festspiele eher zu uninteressanten Playdowns ohne Absteiger.

Die Nieskyer haben sich der Aufgabe nun angenommen und werden kaum umhin kommen, den „Titel“ als übergroßer Topfavorit auch zu gewinnen.

Der Start am Samstag bei Lieblingsgegner ESC Dresden 1b verlief schon einmal recht ordentlich. Wie gewohnt stemmten sich die jungen Eislöwen lange gegen eine Niederlage, um am Ende doch wieder deutlich den Kürzeren zu ziehen. Mit 1:5 (1:1, 0:0, 0:4) siegten die Tornados im Hinspiel und können bereits jetzt fest mit dem Finale planen. Zuvor gibt es noch das Rückmatch. Dieses findet am 29. Februar um 18.30 Uhr in Niesky statt.

Torschützen für die Blau-Gelben waren: Philip Riedel, Robert Bartlick, David Frömter und Sebastian Greulich (2).

Foto: Chronik (©Ines Reimann)
Kommentare
#3 26.02.20, 21:25 Uhr von Lippe
Wer hier so alles denkt das er als Trottel durchgeht.
#2 25.02.20, 21:28 Uhr von Bane
Nein, nicht jeder trottel zahlt unmengen an kohle...
#1 23.02.20, 21:42 Uhr von Murks
kann man fast alles so unterschreiben, aber das greule der "publikumsliebling" sein soll widerspricht ja den live erlebten nahaufnahmen zur durch die ungeplant durch die decke gegangenen trikotversteigerung im advent, oder?
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Sa, 22. Februar 2020 1 2 3   Erg.
ESC Dresden 1b 1 0 0   1
Tornado Niesky 1 0 4   5

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