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Tornados ringen in Jonsdorf die Falken nieder
26.12.07, 15:51 Uhr
Die Nieskyer haben mit den stark spielenden Jonsdorfern bis in das dritte Drittel ihre Mühe.
Sächsische Zeitung vom 24.12.07
von Frank Thümmler

Jonsdorfer Falken 2 (1, 1, 0)
Tornado Niesky 4 (2, 1, 1)

Der erwartet klare Erfolg der Nieskyer in der gut gefüllten Jonsdorfer Sparkassenarena wurde es nicht.
Am Ende aber kamen die Nieskyer verdient mit drei Punkten nach Hause zurück...."Ich glaube, dass wir uns so schwer taten, war am Ende auch eine Einstellungsfrage. Alle waren sich sicher, dass wir sowieso gewinnen. Dann aber stimmte die Konzentration nicht. Und die Jonsdorfer haben sich mit allem, was sie haben, dagegengestemmt", sagte nach dem Spiel Tornado-Trainer Steffen Thau.
Beide Mannschaften begannen das Spiel in etwa auf Augenhöhe, dann aber gelangen den Nieskyern binnen 49 Sekunden zwei Treffer. Erst spielte die "tschechische" Reihe die Falken völlig aus, Josef Hudec schob den Puck ins leere Tor, dann war Jens"Theo" Schwabe im Nachsetzen nach einem Leyva-Schuss erfolgreich. Danach vergaben die Nieskyer eine Riesenchance zum 3:0 (vor dem leeren Tor verstolpert), leisteten sich in Unterzahl einen unnötigen Scheibenverlust, der von den Falken mit dem Anschlusstreffer bestraft wurde. Marco Noack, der Lausitzer-Füchse, der mit einer Förderlizenz für Jonsdorf aufläuft, hatte die Vorlage gegeben, die Dietmar Herzog zum Torerfolg nutzte. Danach war die Partie wieder relativ ausgeglichen. Zu Beginn des Mitteldrittels glichen die Falken durch Mario Hähnel aus. Jetzt gab es Chancen auf beiden Seiten, die aber von den guten Goalies Yvonne Schröder (Jonsdorf) und Thomas Bresagk (Niesky) zunichte gemacht wurden. Routinier "Jaro" Hlavnicka gelang dann mit einem schönen Schuss der erneute Führungstreffer für die Tornados, die es danach aber verpassten, bei einer erneuten Riesenchance (Volek vor dem leeren Tor) für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen. Bei zwei Lattentreffern fehlte auch das Quäntchen Glück auf Tornado-Seite.

Leyva sorgt für Entscheidung

Im Schlussdrittel versuchten die Falken noch einmal alles, zumal sich die Tornados einige Strafzeiten einhandelten. Trotzdem geriet die Führung der Nieskyer nicht ernsthaft in Gefahr, und als Marcel Leyva mit einem schönen Schuss das 4:2 gelang, ließen die Falken die "Flügel" hängen. Die Nieskyer brachten den Sieg sicher über die Zeit.
"Die Jonsdorfer Mannschaft hat nichts mehr mit der von vor einem Jahr zu tun. Das hat sie ja auch schon bei ihren knappen Heimniederlagen gegen andere Mannschaften wie FASS Berlin oder Schönheide bewiesen, die ihre Siege auch erst im letzten Drittel sicherstellen konnten", sagte Steffen Thau, der aber trotz des Fehlens von Petr Hnidek und Jakub Volek für das Rückspiel in Niesky am Freitag, 18 Uhr, optimistisch ist. "Wir müssen noch besser vor dem Tor arbeiten, dürfen läuferisch und in den Zweikämpfen keine Luft heranlassen. Schließlich ist für uns noch der dritte, bei günstigem Verlauf sogar der zweite Vorrundenplatz drin." Dazu müsste allerdings Schönheide die Berliner Preussen in beiden Spielen bezwingen.

Tore: 0:1 Hudec (1027, Assist: Hlavnicka), 0:2 Schwabe (11:18, Assist: Leyva), 1:2 Herzog (16:44, Noack), 2:2 Hähnel (23:40, Herzog, Wolters), 2:3 Hlavnicka (33:34), 2:4 Leyva (46:48)
Strafen:
Jomsdorf 14,
Niesky 22+10 (Becher)
Zuschauer: 948
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