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Jahresende 2017 bringt Kracherspiele in Pokal und Meisterschaft
28.12.17, 21:30 Uhr
Die Uhr tickt erbarmungslos... Ein Jahresausklang zum "mit der Zunge schnalzen" steht an diesem langen Silvesterwochenende vor unseren Tornados. Sowohl im Pokal, als auch in der Liga gibt es richtige Kracherspiele - genau die perfekte Würze also "zwischen den Jahren". Bereits morgen, am Freitagabend (!) empfangen die Blau-Gelben um 20.00 Uhr das Team von FASS Berlin in Niesky. Am Sonnabend geht es auswärts ab 17.00 Uhr gegen die Schönheider Wölfe zur Sache.

Wenn morgen der Norddeutsche Eishockey-Pokal ruft, werden die heimischen Eishockeyfans sicher mehr als zahlreich in die neue Heimarena auf der Plittstraße strömen. Es geht um viel - sogar um alles!!! Das für den ELV 5. Vorrundenspiel in der Gruppe A bringt eine große Brisanz mit sich, denn die Ausgangslage ist glasklar. Gelingt den Tornados ein voller Sieg mit 3 Punkten, stehen sie vorzeitig uneinholbar als Gruppensieger fest und ziehen als erster Verein in das Halbfinale des jungfräulichen Wettbewerbs ein. Dieses wird nach vorheriger Auslosung ab Mitte Februar 2018 stattfinden. Ein Sieg nach Verlängerung, (im Pokal möglich), bzw. nach Penaltyschiessen oder weniger, ließe der Konkurrenz aus Berlin und Adendorf zumindest noch gewisse Optionen.   

Dies will Cheftrainer Jens Schwabe unter allen Umständen verhindern. "Die Jungs und Ivonne haben bisher einen hervorragenden Pokal gespielt. Gerade in der starken Gruppe A mit 4 Teams, mussten wir erstmal unsere Position ausloten. Das ist richtig gut gelungen, auch wenn wir das Spiel bei FASS im Oktober neun Sekunden vor Schluss noch abgegeben haben und in der Verlängerung unterlagen. Diesmal muss und wird es anders sein. Wir haben es Freitag selbst in der Hand das Halbfinale zu erreichen und wollen es mit aller Macht. Wir werden morgen der Favorit sein und schauen deshalb nur auf uns."

Angesprochen auf die Fanunterstützung schwärmt der Trainer. "Was wir zum Heimspiel vor Heiligabend erlebt haben, war echt der Hammer. Danke dafür. So eine Mega-Stimmung wünschen wir uns immer. Es war auch vorteilhaft, dass lautstarke Gästefans anwesend waren. Da legte unsere Heimkulisse im Hin und Her erst richtig los. Ich bin frohen Mutes, dass wir zum Pokalknaller eine ebenso große Zuschauerzahl erreichen."

Im letzten super wichtigen Heimspiel dieses Kalenderjahres werden voraussichtlich 14 Feldspieler und 2 Torleute zur Verfügung stehen. Die Verletzungspause von Domula besteht aktuell weiter. Zu den anderen Ausfällen schweigt sich der Coach aus taktischen Überlegungen diesmal aus. "Die Kaderstärke ist nicht wirklich optimal, nur wird das unseren Gegner kaum interessieren. Ich vertraue meinen verbliebenen Spielern. Sie haben das Zeug die Partie zu reißen.", ergänzt Theo.

Keine 19 Stunden nach Spielende müssen unsere Tornados im 225 Kilometer entfernten Schönheide schon wieder fit auf der Eisfläche des "Wolfsbau" stehen. Hier warten extrem motivierte Wölfe in der Regionalliga Ost darauf, dem Tabellenführer mehr als nur "ein Bein zu stellen".

Jens Schwabe: "Es wird das im Jahr 2017 härteste Wochenende für uns. Für den Samstag können wir leider nur 13 + 2 Spieler aufbieten. So manch einer nimmt sogar extra Urlaub um teilnehmen zu können. Dies passiert übrigens regelmäßig."

Die Schönheider Wölfe, die sich bereits am 23. Dezember als starker Gegner mit schnellen Spielern in der Lausitz präsentierten, sind jedenfalls heiß. "Ich erwarte, dass diesmal beide tschechischen Topscorer bei den Erzgebirglern auflaufen werden. Es wird für uns sehr anspruchsvoll sein, diese zu kontrollieren. Nichtsdestotrotz wollen wir uns als Tabellenführer wieder selbstbewusst und gestärkt zeigen und natürlich die Aufgabe lösen. Das Ziel ist auch die "zweite Schicht" zu gewinnen. Das wird sicher ein richtiger Hexenkessel werden. Umso wichtiger ist die Unterstützung unserer Fans. Wir freuen uns über den größten Fanbus der Saison, den die "Sturmjaeger" vorbildlich organisiert haben und hoffen, dass noch viele Tornado-Anhänger dazu stoßen.", so Nieskys sportlicher Leiter.

Auch Top-Verteidiger Greulich sieht die Schwere der Aufgaben. "Unser Jahresabschluss ist echt sportlich ausgefallen. Es wird extrem kräftezehrend für uns werden. In kompletter Aufstellung zu spielen wäre sicher leichter gewesen, aber wer uns kennt weiß, dass wir nicht jammern. Zähne zusammenbeißen und mit voller Power durch ist unser Ansporn. Wir hoffen auf Eure starke Unterstützung Tornado-Fans gerade in dieser wichtigen Phase der Saison."

Wir hätten nichts gegen weitere 6 Punkte incl. Halbfinaleinzug im Pokal einzuwenden und drücken unserer Mannschaft alle Daumen für dieses Wahnsinns-Wochenende. Seid bitte alle dabei und tragt die Tornados weiter auf der Welle des Erfolges, damit wir es gemeinsam Silvester krachen lassen können.
Kommentare
#4 29.12.17, 16:00 Uhr von SchlauerFuchs
...zu müssen. Da ist es bei dem Einen oder Anderen evtl. doch nicht ganz so stark ausgeprägt, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Die Einsatzzeiten in der Scorerliste unterstreichen das kleine Drama. Schade für unsere Oldstars und komisch.
#3 29.12.17, 15:55 Uhr von SchlauerFuchs
Super Beitrag von dir Murks, in der gewohnt verschlüsselten Art. :-D Das gibt schon zu denken, wenn die alte und ältere Garde bis 14 Tage Urlaub im Jahr nimmt um dabei zu sein und die junge eigentlich "Nachfolgergarde" nutzt den Urlaub um nicht spielen...
#2 29.12.17, 14:19 Uhr von Murks
Beisser schon fast bis auf Null runter gerwetzt sein, so oft wie wir nicht in der gleichen Formation gespielt haben.
#1 29.12.17, 14:17 Uhr von Murks
was isn nun besser: Urlaub oder Frei? der eine macht Frei um nicht dabei sein zu dürfen und der andere nimmt Urlaub um mit dabei sein zu müssen. Bissel komisch bei ner Teamsportart. Und wenn das stimmt, was Greule über seine Gebiss sagt, müssten doch die
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Fr, 29. Dezember 2017 1 2 3   Erg.
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FASS Berlin 0 0 2   2

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