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100. Saisontor durch Pohling - Enttäuschendes Schlussdrittel in Berlin
08.02.16, 15:52 Uhr
Am gestrigen Abend kehrten die Tornados mit einem 7:1 (2:0; 4:0; 1:1) Auswärtserfolg vom Spiel gegen den Berliner Schlittschuhclub zurück. Es war der vierte 7:1 Erfolg innerhalb der letzten fünf Matches. Mit Ausnahme des 2. Drittels taten sich die Nieskyer, wie bei allen vorangegangenen Gastspielen bei Berliner Teams in dieser Saison sehr schwer. Als klarer Favorit mit 16 Feldspielern und Ivi Schröder im Tor angereist, waren die Voraussetzungen für einen zweistelligen Erfolg dabei sehr gut, zumal den Gastgebern nur 11 Feldspieler (und 2 Torleute) zur Verfügung standen und diese bereits ein kräftezehrendes Freitagsspiel in den Beinen hatten. Auffälligster Akteur des Abends war sicher Jörg Pohling der mit seinen drei Treffern großen Anteil am Erfolg hatte. Er war auch der Spieler, dem es vergönnt war, den 100. Regionalliga-Treffer für die Tornados in dieser Saison zu erzielen. (Gemeint sind natürlich die Treffer des gesamten Teams.) Pohling´s 0:1 in der 8. Spielminute, ließ die "Jungspund-"Reihe  in Person von David Vatter (14.) auf Vorlage von Girbig und Fabian ein weiteres schönes Tor folgen. Das war es dann aber auch schon bis zum Pausentee. In den zweiten Durchgang starteten die Oberlausitzer ähnlich, wie zu Beginn. Wieder vergingen über sieben Minuten bis zum ersten Erfolgserlebnis und wieder war es Jörg Pohling der im Alleingang (28.) auf 0:3 erhöhte. Dies war offensichtlich der Weckruf für das Team, denn die für einen möglichen neuen Regionalliga Ost-Rekord dringend benötigten Tore fielen jetzt. So konnten erneut Jörg Pohling (37.), Marco Noack (37.) und einmal mehr Sebastian Greulich (40.) zur 0:6 Pausenführung einnetzen. Robert Bartlick assistierte dabei sehr erfolgreich bei zwei der erzielten Treffer. Der Schlussabschnitt lebte vor allem von der Spannung. Ein zweistelliger Erfolg war noch möglich und Ivonne Schröder im Kasten, wollte gern ihren ersten Shutout der Saison feiern. So konzentrierte sich der Tabellenführer vornehmlich auf eine sichere Defensive und vergaß dabei das Tore schießen. Die Höchststrafe folgte in der 52. Minute, als Robert Richter die Nieskyer Torfrau trotz aller Bemühungen doch noch überwinden konnte. Viel Zeit zum Jubeln blieb den Berlinern allerdings nicht, denn Markus Fabian stellte nur 58 Sekunden später, die alte Tordifferenz mit dem 1:7 Endstand wieder her. Alles in allem blieb es ein enttäuschendes Schlussdrittel, in dem drei Strafzeiten zusätzlich viel Kraft kosteten. Glückwunsch an die Tornados für weitere drei Punkte und herzlichen Dank auch an die wenigen mitgereisten Fans, die der Mannschaft am Sonntag den Rücken stärkten.

Strafen: ESC 2007 Berlin - 8 Minuten; Tornado NY - 10 Minuten

Für den Spitzenreiter geht es mit lupenreiner Weste am Valentinstag weiter. Dann steht die Auswärtspartie gegen die Bad Muskau Bombers auf dem Programm.
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So, 7. Februar 2016 1 2 3   Erg.
ESC 2007 Berlin 0 0 1   1
Tornado Niesky 2 4 1   7

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