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Pflichtaufgabe in Jonsdorf erfüllt - 7:1 Auswärtssieg viel zu wenig
24.01.16, 11:30 Uhr
Nach einer schwachen Vorstellung gewann der ELV beim Tabellenvorletzten Jonsdorf am gestrigen Abend vor 320 Zuschauern auswärts mit 7:1 (1:0; 4:0; 2:1). Etwa 100 Tornado-Fans hatten sich bei eisigen Straßenverhältnissen auf in die Sparkassen-Arena gemacht um das Team vorzüglich zu unterstützen. Was sie da zu sehen bekamen, war allerdings dürftige Kost. Natürlich war das Ergebnis positiv und deutlich nach Toren. Überlegt man aber, wer da auf dem Eis stand... Ex-Oberliga-Team mit fast voller Besetzung gegen den amtierenden Landskron-Eishockeyliga-Meister mit 12 Feldspielern... kann einem schon Angst und Bange werden. Bange davor, dass eines Tages die Gegner (hoffentlich) wieder Preussen Berlin, Schönheide, Erfurt und Co. heißen. Ohne despektierlich zu wirken, sei die Frage erlaubt, wie man da noch bestehen will?! Im ersten Durchgang passierte nicht viel. Die Gäste wie erwartet mit gefühlten 80 Prozent Puckbesitz brachten die Scheibe einfach nicht im Panther-Tor unter. Die von Trainer Jens Schwabe fast nach jeder Partie kritisierten Dinge, wie Schönspielerei und Querpässe statt direkte Torabschlüsse gab es zuhauf zu bewundern. Leider griff der Coach aber wie schon so oft nicht durch eine Auszeit ein. Als schon niemand mehr damit rechnete, gelang es Daniel Wimmer in der 19. Minute doch den Jonsdorfer Keeper Christoph Weiß zu überwinden. Der Mittelabschnitt war optisch besser anzusehen. Die Nieskyer legten eine Schippe drauf und kamen in regelmäßigen Abständen zu Erfolgserlebnissen. Tristan Schwarz (25.), Jörg Pohling (28.), Mojmir Musil (34.) und Richard Jandik (39.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 aus Sicht des ELV. Doch auch diesmal wurden unzählige Chancen liegen gelassen. Ivonne Schröder im Tornado-Gehäuse musste sich derweil irgendwie warm halten. Die Hausherren waren heillos überfordert und kamen selbst in einer 90-sekündigen doppelten Überzahl nur gelegentlich in die Angriffszone. Auch im Schlussdrittel blieb die große Offensive aus. Den schönen Treffer von Andreas Brill (49.), egalisierte Tommy Bartsch für die Gastgeber mit einem überraschenden Schlenzer, der von der Lattenunterkante in das Tor abtropfte (55.). Nun war plötzlich sogar der Drittelsieg in Gefahr. Doch Sebastian Greulich packte noch einmal zu und schloss in der 58. Minute einen "Slalomlauf" zum verdienten 7:1 Endstand ab.

Strafen: Jonsdorf: 8 Minuten - Niesky: 8 Minuten    

Nächsten Sonnabend am 30.01.2016 steht das große "Oben Ohne"-Finale im Nieskyer Eisstadion an. An diesem historischen Tag für NY sind die Outlaws Crimmitschau zu Gast. Es wird eine vierstellige Besucherzahl erwartet. Also - nicht verpassen!!!

Randnotiz: Im letzten Spielbericht vom Heimspiel gegen den EHV Dresden hatten wir vermutet, dass die drei Tore der Tornados innerhalb 50 Sekunden Regionalliga-Rekord bedeuten. Dem ist nicht so. Bereits im Hinspiel bei den Devils am 10.10.2015 gelangen unseren Spielern drei Treffer in nur 47 Sekunden. Allerdings wurde dieser Rekordwert gestern vom ESC 2007 Berlin eingestellt. Die Berliner erzielten am Abend ebenfalls drei Tore in 47 Sekunden gegen die Dresden Devils und pulverisierten außerdem den bisherigen Tore-Rekord der Blau-Gelben in der Liga mit einem unglaublichen 20:2 Erfolg. 

Foto: Laura Balzer
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Sa, 23. Januar 2016 1 2 3   Erg.
ESC Black Panther Jonsdorf 0 0 1   1
Tornado Niesky 1 4 2   7

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