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Shutout für Ronny Greb - 15:0 für NY - Richard Jandik mit 4 Toren
17.01.16, 12:44 Uhr
Na das war doch mal ein Spiel für die gut 500 Heimzuschauer am gestrigen Abend im Nieskyer Eisstadion. Es sei denn, sie wollten statt vielen Toren lieber Spannung erleben. Wobei die Spannung mit fortlaufender Uhr trotzdem immer weiter zunahm. Würde Torwart Ronny Greb hinten die Null festhalten?! Er tat es und Mannschaft und Fans konnten den 2. Shutout der Saison feiern. Mit 15:0 (5:0; 4:0; 6:0) fegten die Tornados die Devils des EHV Dresden von der Eisfläche und stockten ihr Trefferkonto damit weiter deutlich auf. Trotz der Ausfälle von Ivonne Schröder, Sven Becher, Philipp Bauer, Richard Rentsch und Mojmir Musil, hatte der Tabellenführer keinerlei Probleme das Spiel wie erwartet klar für sich zu entscheiden. Zwölf Feldspieler konnten sich in die Scorerliste des Abends eintragen. Dabei ragte diesmal Richard Jandik mit 4 Treffern und insgesamt 8 Scorerpunkten aus dem sehr erfolgreichen Gesamtkader heraus. Bereits nach drei Spielminuten war das Match praktisch vorentschieden. Der ELV führte durch Treffer von Andreas Brill, Richard Jandik und Christian Rösler mit 3:0 - erzielt innerhalb von fünfzig Sekunden. Dies dürfte neuen Regionalliga-Rekord bedeuten. Nach reichlich sechs Minuten verließ EHV-Keeper Darek Schmauch beim Stand von 4:0 (Tor Richard Jandik) entnervt seinen Kasten und überließ Jan Froneberg die anspruchsvolle Aufgabe. Weitere Höhepunkte des Drittels waren drei Pfostenschüsse, ein Tor von David Vatter (12.) und ein harmloses Überzahlspiel der Tornados bei der einzigen Strafzeit in diesem Abschnitt. Die Gäste aus Elbflorenz, mit nur 12 Feldspielern angereist, gaben ihr Bestes die Niederlage im Rahmen zu halten, was ihnen aber nur schwer gelang. Neun Schüsse auf den Kasten von Ronny Greb im gesamten Spiel waren einfach zu wenig. Im Mittelabschnitt ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen. So fielen die Tore vor allem nach der "Halbzeit." In dieser Phase gestaltete es sich aufgrund der Überlegenheit und des Trainingsspiel-Charakters als schwierig, die Konzentration immer gleich hoch zu halten. Auch die zweite Überzahlsituation verpuffte. Markus Fabian (24.), Eric Girbig (32.), Christian Rösler (35.) und Marco Noack (37.) schraubten das Ergebnis dennoch weiter mühelos in die Höhe. Das Schlussdrittel machte dann noch einmal richtig Freude. Die Blau-Gelben gaben richtig Gas und dominierten das Geschehen nach Belieben. Sechs weitere schöne Treffer belohnten das Publikum, welches bei minus 3 Grad Außentemperatur mitfieberte. Noack (42., 46.), Jandik (43., 47.), Girbig (48.) und Schwarz (60.) hießen die Torschützen. Kurios war die 47. Minute, als die Devils erneut ihren Torwart wechselten und Schmauch wieder für Froneberg auf das Eis zurückkehrte. Nach nur elf Sekunden musste er erneut hinter sich greifen. Für lachende Gesichter sorgten speziell das lang ersehnte erste Powerplaytor im Spiel von Noack, der Erfolg von Jandik in nahezu Penaltymanier sowie das Glanzstück von Schwarz nur eine Sekunde vor Spielende.

Die nächste Partie für den ELV steht am Samstag, dem 23.01.2016 in Jonsdorf auf dem Programm. Gegner sind dann die Black Panther.

Strafen: Niesky: 6 Minuten, EHV Dresden: 12 Minuten

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Laura Balzer
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Sa, 16. Januar 2016 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 5 4 6   15
EHV Dresden Devils 0 0 0   0

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