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Wie geht es weiter beim neuen Eisstadion?
14.11.14, 11:25 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Eine Jury hat am Mittwoch das Architekturbüro ausgewählt. Jetzt fehlt noch die Auftragsbestätigung.

Von Carla Mattern
Wann geht es weiter mit dem Nieskyer Eisstadion? Das ist eine oft gestellte Frage in der Stadt. Jetzt gibt es Neuigkeiten. Am Mittwoch hat sich eine Expertenrunde damit beschäftigt, das Architekturbüro auszusuchen, welches das Eisstadion planen soll. Worauf es dabei ankommt, wie solch ein Verfahren abläuft, wie es in Sachen Eisstadion weitergeht? Die SZ hat Fakten zusammengetragen.

Welche Bewerber haben sich in Niesky vorgestellt?

Drei Architektur- und Ingenieurbüros hatten sich für die Ausschreibungsunterlagen interessiert. Eines teilte dann im Vorfeld bereits mit, dass es nicht teilnehmen will. So wurden die zwei Interessenten eingeladen, ihre Konzeptideen vorzustellen. Zum Team gehören unter anderem der Architekt, ein Planer für die Freianlagen, ein Statiker und der Projektleiter.

Wie läuft eine solche Projektpräsentation ab?

Pro Vorstellung werden etwa zwei Stunden Zeit eingeräumt. Zuerst stellt sich das Büro vor, dann die konzeptionellen Ideen, danach gibt es eine Fragerunde.

Wer gehört zu der Nieskyer Jury, die die Präsentation bestreitet?

Sechs Personen haben entschieden, welches Büro das neue Eisstadion planen soll. In der Gruppe sind die Sport- und Freizeit GmbH als Bauherr und die Stadt Niesky als Fördermittelbeschaffer für das Projekt, die Firma Arcon aus Cottbus, die den Auftrag hat, das Projekt zu steuern, ein Stadtrat, ein Vertreter des Eislaufvereins Niesky sowie ein Vertreter des Oberbürgermeisters.

Worauf wird bei solch einer Planungsvergabe geachtet?

Es gibt eine sogenannte Bewertungsmatrix und ein Punktesystem. Natürlich wird großes Augenmerk darauf gelegt, dass der Kostenrahmen stimmt, der vorgegeben ist. Das sind 6,25 Millionen Euro für das Eisstadion samt neuem Dach. Die Projektidee wird vorgestellt, dazu gehören auch Zeichnungen, wie das Objekt künftig aussehen soll, der zeitliche und organisatorische Ablauf wird dargestellt. Es gibt die Forderung der Nieskyer, dass die Planer ein Büro vor Ort einrichten sollen beziehungsweise ein ortsansässiges Büro mit der Projektleitung beauftragen. Beide Bewerber sind nicht aus dem Umkreis von 50 Kilometern.

Wer hat den Planungsauftrag für das Eisstadion bekommen?

Obwohl die Entscheidung gefallen ist, wird der Name des Architektenbüros noch nicht bekannt gegeben. Darüber sei Stillschweigen vereinbart, sagt Barbara Giesel, Fachbereichsleiterin Technische Dienste im Nieskyer Rathaus. Als Gründe dafür nennt sie unter anderem noch zu führende Kostenverhandlungen mit dem ausgewählten Büro sowie die Einspruchsfrist des Unternehmens, dem abgesagt wird. „Wir wollen im Vorfeld wissen, was wir zahlen“, sagt sie.

Wie wird das umgebaute Eisstadion mit dem Dach aussehen?

Zeichnungen und Skizzen gehören zu dem Paket an Konzeptideen, die am Mittwoch präsentiert wurden. Aber so wie der Name des ausgewählten Büros werden auch die Zeichnungen und weitere Fakten zu dem Projekt noch unter Verschluss gehalten. Auf die Frage, ob ihr das künftige Eisstadion auf der Zeichnung gefällt, antwortet die Fachbereichsleiterin mit einem eindeutigen Ja. Beide Büros hätten „schicke Lösungen“ präsentiert, sagt Barbara Giesel.

Wann werden mehr Fakten zum Eisstadion öffentlich?

In etwa zwei Wochen werde die Entscheidung öffentlich, kündigt Barbara Giesel an. Dann gibt es auch mehr Fakten und Aussagen zum Projekt. Das Büro beginnt dann mit der Entwurfsplanung.
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