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Tornados bauen ihre Heimfestung auf
04.11.14, 11:10 Uhr (Quelle: Sächsische Zeitung)
Der erste Heimsieg der Saison gelingt mit einer Sondertaktik gegen den Tabellenzweiten.

Die Nieskyer Tornados haben am Sonntagabend das erste Heimspiel der Saison gewonnen – immerhin gegen den Tabellenzweiten Erfurt Erfurt hat mit Adam Sergerie den überragenden Spieler der Oberliga in seinen Reihen. Der Kanadier ist mit 20 Punkten vor diesem Spiel schon wieder Topscorer der Liga und hatte beim Hinspiel in Erfurt Niesky fast im Alleingang abgeschossen. Aber Tornado-Trainer Jens Schwabe hatte eine Manndeckung gegen ihn über das gesamte Feld angeordnet, und diese Maßnahme zeigte die gewünschte Wirkung. Sergerie war größtenteils aus dem Spiel (eine Ausnahme) und verlor sichtlich die Lust. Die Nieskyer, die selbst zum ersten Mal in dieser Saison unter freiem Himmel spielten, übernahmen schnell das Kommando und ließen die Erfurter mit einem aggressiven Forechecking nicht ins Spiel kommen. So fiel auch das 1:0. Puckgewinn, schneller Pass auf Musil , der sofort aus der Drehung abzog. Das 2:0 war ein typisches Nieskyer Überzahltor: Greulich hämmerte den Puck ins Tor.
Das Mitteldrittel begann mit der einzigen Szene, in der die Tornados Sergerie aus den Augen verloren. Der umkurvte mehrere Spieler und Torwart Handrick – 2:1. Danach schwammen die Tornados etwas, aber Jankovych stellte nach einer guten Kombination den alten Abstand doch wieder her. Das Schlussdrittel begann mit einem schnellen Tor durch Linke, der den Schläger in einen Flachschuss von Greulich hielt. Danach hatten die Nieskyer alles im Griff, bis Otte vier Minuten vor Schluss mit einem Abfälscher das 4:2 gelang. Auf einmal schwammen die Tornados. Handrick im Tor musste seine Klasse zeigen. Dann aber hatte Bartlick einen Geistesblitz, spielte einen Superpass auf Brill, der allein durch war und gefällt wurde. Den Penalty verwandelte er eiskalt. Das war die Entscheidung. Der Treffer von Jankovych nach einer tollen Kombination sieben Sekunden vor Schluss war das Sahnehäubchen für die Zuschauer. Trainer Jens Schwabe sagt: „Bis auf ein paar Minuten war das sehr stark. So wollen wir am Sonnabend auch Fass Berlin bezwingen, auch wenn die wegen der Landerspielpause mit vielen Förderlizenzspielern der Eisbären kommen.“

Statistik

Tornado Niesky – Black Dragons Erfurt 6:2 (2:0, 1:1, 3:1)

Niesky: Handrick – Neumann, Greulich, Vatter, Becher, Bauer, Pohling, Bartlick, Wimmer, Kuhlee – Linke, Jandik, Brill, Jankovych, Musil, Leyva, Noack

Tore: 1:0 Musil (10:45, Assist: Jankovych, Greulich), 2:0 Greulich (17:31, Überzahl, Jankovych, Linke), 2:1 Sergerie (22:17), 3:1 Jankovych (22:17, Linke, Greulich), 4:1 Linke (40:28, Musil, Greulich), 4:2 Otte (56:05), 5:2 Brill (58:12, Penalty), 6:2 Jankovych (59:53, Musil, Greulich), Strafen: Niesky 6, Erfurt 11+20

Icefighters Leipzig – Tornado Niesky 5:2 (2:0, 2:0, 1:2)

Niesky: Schröder – Neumann, Greulich, Becher, Bauer, Pohling, Bartlick, Wimmer, Kuhlee – Linke, Jandik, Brill, Jankovych, Musil, Leyva, Noack

Tore: 1:0 Hofverberg (5:51, Überzahl), 2:0 Albrecht (10:18), 3:0 Fiedler (21:44, Überzahl), 4:0 Hofverberg (26:08, Überzahl), 4:1 Becher (48:42, Assist: Noack), 4:2 Neumann (49:25, Überzahl 2, Bartlick, Musil), 5:2 Linden (59:24, Empty Net), Strafen: Leipzig 20, Niesky 22 + 10 Becher + 10 Bartlick
Kommentare
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So, 2. November 2014 1 2 3   Erg.
Tornado Niesky 2 1 3   6
Black Dragons Erfurt 0 1 1   2

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