Unsere Torfrau, Ivonne Schröder, startet ihr Abenteuer Frauen-WM
Am heutige Samstag, dem 31.03., startet die Frauen-Nationalmannschaft im Eishockey in Richtung WM-Spielort in die USA. Mit dabei unsere Nr. 13, Ivonne Schröder.
Gespielt wird die WM der Top-Division (vergleichbar bei den Männern mit der Gruppe A) im "kleinen" Ort Burlington an der Ostküste der USA. Mit seinen reichlich 42.000 Einwohnern ist die Stadt allerdings die größte im Bundesstaat Vermont.
Die acht teilnehmenden Mannschaften spielen in zwei, der Stärke nach aufgestellten Gruppen.
In Gruppe A treffen Kanada, USA, Finnland und Russland aufeinander. Die beiden ersten Mannschaften qualifizieren sich dabei direkt für die Halbfinals. gespielt wird die Vorrunde jeder gegen jeden. Der 3. und 4. sind immerhin bereits für die Viertelfinals qualifiziert.
In Grupp B spielen Schweden, Schweiz, Slowakei und Deutschland. Um dem Abstiegskampf zu entrinnen, müsste das Deutsche Team unter die beiden besten Mannschaften kommen, was sehr schwer sein dürfte, aber nicht unmöglich ist. Vor allem die Schweiz und die Slowakei spielen etwa auf dem Niveau der Deutschen. Die beiden Ersten treffen dann im Viertelfinale auf den 3. und 4. der A-Gruppe. Doch der 3. und 4. der Gruppe B müssen dann in maximal drei Spielen den 7.Platz bzw. Abstieg ausspielen. Sicher sehr nervenaufreibend, deshalb möglichst vorher alles klar machen.
Ob unsere Torfrau Einsatzchancen hat, ist schwer zu beantworten. Mit Viona Harrer vom TSV Erding (Oberliga Süd - Männer) steht die klare Nr. 1 ziemlich unangefochten vor ihr. Dazu kommt noch eine weitere Torfrau (Jennifer Harß), die momentan in den USA studiert und auch sportlich aktiv ist. Deren Leistungsstärke ist schwer einzuschätzen. Nach dem "Seuchenjahr" mit den vielen Verletzungen, wäre es schon ein Erfolg, wenn Ivonne bei einigen Spielen auf der Bank Platz nehmen dürfte. Ein WM-Einsatz wäre mit Sicherheit das Größte, wird aber auch von den Leistungen in der Vorrunde abhängen.
Drücken wir die Daumen, dass alles gut läuft und die Mannschaft nach dem Aufstieg nicht gleich wieder den bitteren Gang in die B-Gruppe antreten muss.
In loser Folge werde ich versuchen in der WM-Woche einige Informationen zu erhaschen.
Übrigens zur Fanparty am 28.04. will Ivi wieder da sein. Hoffentlich können wir dann den Klassenerhalt gemeinsam feiern.
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Thema: 14.Weltmeisterschaften der Frauen im Eishockey | |
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31.03.12, 11:55 Uhr zitieren
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02.04.12, 21:10 Uhr zitieren
WM-Splitter vom Montag, dem 2.4.2012
Die Mannschaft ist am Samstag, am Spätnachmittag ab München in Richtung USA aufgebrochen und dort gut gelandet. Zunächst hat das Team ein Vorbereitungscamp in Bedfort nahe der bekannten Stadt Boston bezogen. Dort werden sechs Trainingseinheiten und zwei Vorbereitungsspiele gegen Universitätsmannschaften bestritten. Bereits am Montag, 17 Uhr Ortszeit, findet das erste Vorbereitungsspiel statt. Ivi wird in diesem Spiel voraussichtlich nicht zm Einsatz kommen, stattdessen das Ganze von der Tribüne aus verfolgen. Hinter Viona Harrer wird Jennifer Harß die Reservistenrolle übernehmen. Vermutlich wird dann im zweiten Vorbereitungsspiel Ivonne die Rolle von Jennifer übernehmen. Ob der Bundestrainer Peter Kathan generell nur Viona Harrer spielen lassen wird, muss man allerdings abwarten. Am morgigen Dienstag wird die Mannschaft nach Boston fahren und unter anderem das NHL-Spiel von Boston gegen Pittsburgh besuchen. Sicher ein Highlight der WM-Reise. Das erste Gruppenspiel der WM findet dann am Ostersamstag um 17 Uhr Ortszeit gegen die Schweiz statt. Bis dahin hoffe ich allerdings noch auf einige weitere Informationen. |
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03.04.12, 15:29 Uhr zitieren
Am gestrigen Montag gewannen die deutschen Frauen ihr erstes Vorbereitungsspiel mit 4:0
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04.04.12, 22:19 Uhr zitieren
Neues aus dem WM-Vorbereitungscamp am Mittwoch
Nach dem erfolgreich absolvierten 1.Vorbereitungsspiel gegen eine Universitätsmannschaft gings am Dienstag nach Boston. Neben einer Stadtrundfahrt stand auch die NHL-Begegnung Boston gegen Pittsburgh auf dem Plan. Die Gäste aus Pittsburgh gewannen dieses Spiel mit 5:3. Stimmung im Stadion, zumal bei diesem Ergebnis, so lala. Im Anschluss an dieses Spiel kam es zum Aufeinandertreffen der Damen-Nationalmannschaft mit dem deutschen Spieler Dennis Seidenberg, der Rede und Antwort stand. Dennis steht in Boston unter Vertrag. Am heutigen Mittwoch findet um 18 Uhr Ortszeit das 2.Vorbereitungsspiel der Damen-Nationalmannschaft statt. Wieder ist eine Universitätsmannschaft der Gegner. Je eine Hälfte des Spieles wir Ivi bzw. Jennifer Harß im Tor stehen. Mit dem Gegner ist wohl vereinbart, dass deren Tor von Viona Harrer gehütet wird. Mal schauen wie oft die Damen des "eigenen" Teams sie überwinden können. Am Freitag wird dann die Mannschaft mit dem Bus in Richtung WM-Ort aufbrechen. In ca. 3,5 Stunden sollte die Fahrt wohl zu schaffen sein. Bereits am Samstag steht dann das erste WM-Spiel gegen die Schweiz an. |
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05.04.12, 14:50 Uhr zitieren
Auch das zweite und letzte Vorbereitungsspiel vor der am Samstag beginnenden WM, konnten die deutschen Frauen für sich entscheiden. Endstand: 7:3
Nachdem Jennifer Harß im Nationaltor die Partie begonnen hatte und zweimal hinter sich greifen musste, wurde Ivi zur zweiten Hälfte des Spiels eingewechselt. Viona Harrer nutzte die Pause um sich vor der bevorstehenden anstrengenden Woche noch mal auszuruhen. |
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06.04.12, 20:47 Uhr zitieren
Am morgigen Samstag starten die Deutschen Frauen in das WM-Turnier
Davor stand allerdings noch der Ortswechsel von Bedfort nach Burlington an. Bereits am frühen Freitagmorgen begab sich die Mannschaft inkl. den Offilziellen in Richtung WM-Ort. Alle haben die Busfahrt gut überstanden und sich im WM-Quartier eingerichtet. Das Mannschaftshotel liegt mitten in der Stadt und bietet alles, um die Woche der WM gut zu überstehen. Am Abend steht noch ein Eistraining an, bevor es dann am morgigen Samstag gegen die Schweiz ernst wird. Spielbeginn ist 17 Uhr Ortszeit. Aufgrund der Zeitverschiebung von 6 Stunden werden wir das Endergebnis allerdingts erst am Ostersonntag erfahren. Drücken wir die Daumen, dass es ein guter Start in die WM wird. |
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08.04.12, 01:09 Uhr zitieren
Gelungener WM-Auftakt für die deutsche Nationalmannschaft
Die deutschen Frauen haben ihr WM-Auftaktspiel in Burlington 3:2 gegen die Schweiz gewonnen. Im Tor stand dabei jedoch nicht unsere Torfrau Ivi, sondern wie zu erwarten war Viona Harrer. Morgen 13 Uhr Ortszeit kann im Spiel gegen Schweden dann der nächste wichtige Schritt in Richtung Klassenerhalt getan werden. |
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08.04.12, 10:50 Uhr zitieren
Quelle: Radio Eiskalt
Mit einem hart erarbeiteten 3:2 (1:1 2:1 0:0)-Erfolg im Klassiker gegen die Schweiz hat die deutsche Fraueneishockeynationalmannschaft ihr Auftaktspiel bei der Fraueneishockey-Weltmeisterschaft in Burlington/Vermont erfolgreich absolviert. Die deutschen Tore vor 277 Zuschauern in der Cairns-Arena erzielten Monika Bittner (16:49min) zum 1:0, Sarah Weyand (22:11, Ass. Susan Götz und Sara Seiler) zum 2:1 und Julia Zorn (37:32, Powerplay, Ass. Susann Götz und Franziska Busch) zum 3:1. Bundestrainer Kathan wählte eine äußerst defensive Taktik. "Wir wussten, dass uns die Schweiz läuferisch und technisch überlegen sein wird, deshalb haben wir darauf gesetzt, mit Kontern zum Erfolg zu kommen." Dies führte im ersten Drittel jedoch zu erheblichen Problemen. "Da sah es nicht gut aus für uns", so der Bundestrainer:" Wir haben deswegen in der Drittelpause reagiert und etwas ab dem Mittelabschnitt aggressiver verteidigt." ![]() Monika Bittner und Nina Kamenik bejubeln das 1:0 (Foto: Hockeywomen.de) Trotz der Probleme im ersten Abschnitt ging Deutschland durch Monika Bittner sogar in Führung. Doch Sekunden vor Drittelende gelang der Schweiz durch Julia Marthy der Ausgleich. Im Mittelabschnitt nutzte Sarah Weyand eine schlechte Abwehr von Sophie Anthamatten im Schweizer Tor, um diese zum 2:1 für das DEB-Team zu überwinden. Als Julia Zorn im Powerplay gar das 3:1 gelang, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber die Schweiz gab sich nicht geschlagen. "Wir wissen, dass die Schweizer trotz eines Rückstands weiter Druck machen, sie auch in der Lage sind, Rückstände aufzuholen" meinte Andrea Lanzl nach dem Spiel. Und dennoch gelang es Nicole Bullo, nur 30 Sekunden nach dem dritten deutschen Treffer, mit dem 2:3 die Schweiz schnell zurück ins Spiel zu bringen. "Gegen die Schweiz ist immer eine Zitterpartie" so Lanzl weiter - und im letzten Drittel musste Viona Harrer im deutschen Tor mehr als einmal den Vorsprung retten. Am Ende schafften es die deutschen Frauen aber wieder, in einem wichtigen Spiel gegen die Schweiz die Oberhand zu behalten. "Der Sieg war heute sehr wichtig, der war wirklich wichtig", meinte WM-Neuling Kerstin Spielberger nach der Partie erleichtert. Denn er war ein erster Schritt auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt: "Dieser muss auf jeden Fall jetzt drin sein", schaute Torschützin Sarah Weyand nach dem Spiel mit einer gewissen Zuversicht nach vorne. "Wir haben eine Super-Stimmung im Team und gegen die Slowakei nun eine Riesenchance, uns frühzeitig aller Abstiegssorgen zu entledigen". Zuvor wartet aber die Partie gegen Schweden. "Hier spielen wir vielleicht mit vier Blöcken um die Kräfte etwas zu schonen", lies sich Bundestrainer Kathan bereits etwas in die Karten schauen. Im Blick dürfte er dabei vor allem Youngster Kerstin Spielberger haben, die bereits die U-18-WM und mit dem ESC Planegg eine anstrengende Saison in den Beinen hat. Und dennoch auch gegen die Schweiz wieder zu den Aktivposten im deutschen Team zählte. Spielberger selbst, die ihre erste WM im Seniorenbereich spielt, beisst auf die Zähne: "Mir hat es heute Spass gemacht und trotz der langen Saison muss ich einfach noch einmal Alles geben." |
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08.04.12, 12:46 Uhr zitieren
Wo ist hier der gefällt mir Button? (:
Supersache!! ![]() ________________________ Für DiCH ist es eine Sportart, ein Team, für MiCH mein Leben und DAS Team! ELV TORNADO NiESKY! |
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08.04.12, 21:25 Uhr zitieren
Deutsche Frauen punkten auch im zweiten WM-Spiel
Nach dem gestrigen Auftaktspiel haben die deutschen Frauen das heutige Spiel gegen Schweden mit 1:2 n.V. verloren und verbuchten somit einen weiteren wichtigen Punkt auf ihr Konto. Nachdem die ersten beiden Drittel torlos verliefen, musste Jennifer Harß in der 47. Spielminute zum ersten Mal hinter sich greifen, aber den Deutschen gelang wortwörtlich in allerletzter Minute der Ausgleich. Leider bekam unsere Torfrau Ivi heute erneut keinen Einsatz und musste stattdessen einsatzbereit auf der Bank Platz nehmen. Morgen hat die Nationalmannschaft dann erst mal spielfrei, bevor am Dienstag 17 Uhr Ortszeit das letzte Gruppenspiel gegen die Slovakei ansteht. |
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09.04.12, 21:20 Uhr zitieren
Quelle: Radio Eiskalt
Am zweiten Spieltag der Weltmeisterschaft gelang den deutschen Frauen eine Sensation: Nach 60 Spielminuten stand gegen den haushohen Favoriten Schweden ein 1:1 an der Anzeigetafel, ein zwar erhoffter, nicht aber erwarteter Punkt war gewonnen. Dass die Schwedinnen nach 24 Sekunden der Verlängerung den Siegtreffer erzielten, ein Sieg also nicht gelang, tat der guten Stimmung im deutschen Team keinen Abbruch. Zwei Drittel lang hielt eine Mischung aus Kampf, Wille, Torhüterleistung und notwendigem Glück den schwedischen Angriffsbemühungen stand.Dann traf Erika Holst in Überzahl zum 1:0. 48 Sekunden waren noch zu spielen, als Julia Zorn -unter Mithilfe der schwedischen Torfrau Kim Martin - mit einem Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich traf. Durch den knappen 2:1-Erfolg der Schweizerinnen gegen die Slowakei kann die deutsche Mannschaft bei einem Sieg der Schweiz gegen Schweden im letzten Gruppenspiel sogar gegen Angstgegner Slowakei verlieren und muss dennoch nicht in die Abstiegsspiele. Die Schweiz und die Slowakei mussten nach ihren Auftaktniederlagen unbedingt gewinnen, um den Play-Down-Spielen zu ![]() Abwehrarbeit mit Susanne Fellner und Jennifer Harss (Foto: Hockeywomen.de) entgehen. So entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die Schweiz nach dem Führungstor von Darcia Leimgruber (9. Minute) ihrer vermeintlichen Favoritenrolle früh gerecht zu werden schien. Doch ab dem zweiten Drittel forcierten die Slowakinnen ihre Offensivbemühungen und kamen durch Jana Kapustova verdient zum Ausgleich (26. Minute). Beide Teams hatten nun Chancen zur Führung, doch nur die Schweiz konnte dank des Treffers von Julia Marty (44. Minute) am Ende jubeln. Die Slowakei steht damit als erstes Team für die Abstiegsspiele fest, während die Schweiz diese mit einem Sieg gegen Schweden aus eigener Kraft noch verhindern kann. |
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09.04.12, 21:30 Uhr zitieren
Der Ostermontag war Ruhetag bei der Eishockey-WM
Am Vormittag hatte die Mannschaft noch einmal Eistraining, der Nachmittag stand den Spielerinnen zur individuellen Verfügung. Der morgige Dienstag wird die Entscheidung in der Gruppe B bringen. Die Konstellation ist klar, bei einer Niederlage der Schweiz gegen Schweden, könnte sich das deutsche Team sogar eine Niederlage gegen die Slovakei erlauben. Und die Schwedinnen müssen auf Sieg spielen, denn ihr Spiel findet 13 Uhr Ortszeit statt, während die Deutschen in Ruhe abwarten können und erst am Abend ran müssen. Spätestens dann wissen sie, was die Stunde geschlagen hat. Das Erreichen des Viertelfinales ist in greifbare Nähe gerückt und wäre ein Riesenerfolg. Der Gegner könnte dann Russland oder Finnland heißen, aber soweit ist es noch nicht. Spannung liegt also in der Luft. Ob Ivi wieder als zweite Torfrau auf der Bank sitzen wird, ist noch nicht klar. Die Gedankengänge des Trainers jedenfalls sind unergründbar. |
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11.04.12, 06:04 Uhr zitieren
Frauen-Team hielt dem nervlichen Druck nicht stand und spielt nun gegen den Abstieg
Die Ausgangsposition war, nachdem die Schweiz gegen Schweden mit 3:2 gewonnen hatte, klar. Die deutschen Frauen mussten gegen die Slovakei unbedingt gewinnen, wenn sie die Spiele gegen den Abstieg vermeiden wollten. Doch das gelang leider nicht. Mit 2:4 unterlag die Mannschaft und muss nun in maximal drei weiteren Spielen gegen die Slovakei gegen den Abstieg spielen. Statt Gruppensieg droht nun der Abstieg. Ob sich das Team noch einmal aufraffen und den Schalter umlegen kann, scheint erst einmal fraglich. Das Loch in das man nach dieser Niederlage gefallen ist, dürfte sehr tief sein. Ganz bitter dieser Ausgang. |
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11.04.12, 20:14 Uhr zitieren
Bereits am heutigen Mittwoch steigt die erste Partie gegen den Abstieg
Für Wundenlecken blieb nicht viel Zeit. Vielleicht ist es ganz gut, dass bereits heute wieder gegen die Slovakei die erste von maximal drei Partien stattfindet, in denen der 7.Platz bzw. der Absteiger ermittelt wird. Damit blieb auch nicht viel Zeit, über die Niederlage nachzudenken. Das Schussverhältnis von 36 zu 28 für die deutsche Mannschaft zeigt zumindest, dass man nicht gegen einen übermächtigen Gegner verloren hat. Vielleicht sollte der Trainer Peter Kathan doch mal die Torfrau der Tornados ausprobieren. Bei der gestrigen Partie saß Ivi wieder nur auf der Bank. Viona Harrer spielt die WM zwar bisher solide, doch "überragend" sieht anders aus. Bin gespannt, wie die Mannschaft nun mit dem Druck umgeht. Ich hoffe nur, dass sie die Kurve kriegen und doch noch die Klasse halten. Der Aufstieg im vergangenen Jahr war schwer genug und lässt sich nicht jedes Jahr wiederholen. In der zweiten Reihe stehen genug Mannschaften, die gern in die Top-Division aufsteigen wollen. |
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11.04.12, 22:10 Uhr zitieren
Woher weißt du denn so genau das ihre Leistung nur solide war? Oder bist du live dabei? ^^
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12.04.12, 11:50 Uhr zitieren
Deutsche Nationalmannschaft siegt im ersten Spiel der Abstiegsrunde
Im gestrigen Spiel zwischen Deutschland und der Slowakei, welches das erste Spiel der Abstiegsrunde war, schenkten sich beide Teams nichts. Es war bis zur letzten Minute ein spannendes Spiel und so stand es nach der regulären Spielzeit 1:1. Nachdem die Slowakinnen bereits in der 6. Minuten des Spiels in Überzahl das 0:1 erzielten, glichen die deutschen Frauen in der 28. Minute durch einen Schuss von Julia Zorn aus. Obwohl das Schussverhältnis von 40:20 eindeutig für die die deutsche Nationalmannschaft spricht, konnten im weiteren Verlauf des Spiels und auch während der 5minütigen Verlängerung keine Tore mehr erzielt werden. So musste ein Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Nach drei Schützen hatten beide Mannschaften einen Penalty verwandelt und somit musste jeweils ein weiterer Schütze antreten. Die Slowakei begann, vergab jedoch die Chance und im Gegenzug konnte Manuela Anwander verwandeln. Somit sicherte sie ihrem Team den ersten, hart umkämpften und so wichtigen Sieg. Am morgigen Freitag, 13.00 Uhr Ortszeit, gilt es dann nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, damit auf das dritte Spiel am Samstag verzichtet werden kann. Die deutschen Frauen haben es morgen in der Hand, den Abstieg zu verhindern und somit das im Voraus erklärte Ziel der WM zu erreichen. Drücken wir ihnen die Daumen! |
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12.04.12, 19:14 Uhr zitieren
1.Playdown-Spiel nichts für schwache Nerven
Nur noch eins, oder machts noch einmal - lautet die Devise für das morgige 2.Spiel gegen den Abstieg. Mit der Chancenverwertung scheint es ähnlich zu hapern, wie bei unseren Tornados. Das kann nur besser werden. Beim gestrigen Spiel stand wieder Torfrau Viona Harrer zwischen den Pfosten. Jennifer Harß saß auf der Bank un unsere Torfrau Ivonne Schröder auf der Tribüne. Wer sich tiefgründiger zu dieser WM informieren möchte, der kann sämtliche Spiele im Internet in voller Länge (gegen Bezahlung) oder in Zusammenfassungen sehen. Dazu stehen jede Menge Printmedien über das Internet zur Verfügung. Übrigens die Schweiz, welche die Deutschen im ersten Gruppenspiel besiegt hatten, ist durch einen Sieg gegen Russland (5:2) ins Halbfinale eingezogen. |
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13.04.12, 21:19 Uhr zitieren
Deutsche Frauen verbleiben auch im nächsten Jahr in der A-Gruppe
Die deutsche Nationalmannschaft mit unserer Ivi konnte im zweiten Spiel der Abstiegsrunde gegen die Slowakei ihren Verbleib in der A-Gruppe sichern. Mit einem 3:1 gewannen sie das Spiel und konnten so das dritte Aufeinandertreffen verhindern. Somit können sie den morgigen Tag entspannt angehen und sich das Finalspiel ansehen. Im nächsten Jahr sind die deutschen Frauen durch den heutigen Sieg wieder für die A-WM nominiert, welche dann im kanadischen Ottawa stattfindet. |
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15.04.12, 15:20 Uhr zitieren
Positives Fazit nach Ende Frauen-WM der Top-Division
Die Deutschen haben ihr Ziel, die Gruppe zu halten geschafft. Auch wenn vielleicht das Erreichen des Viertelfinales möglich war. Doch der Klassenerhalt ist auch ein Riesenerfolg. Schade, unsere Torfrau, Ivonne Schröder hatte, außer zwei Einsätzen als Back-up-Goalie, keine Einsatzchance erhalten. Trotzdem muss man erst mal in diese Mannschaft gelangen. Bei diesem "Seuchenjahr" ist das nicht selbstverständlich gewesen. Nun kann sie sich neue Ziele stecken, zum Beispiel im nächsten Jahr mit der erneuten WM-Teilnahme in Ottawa (Kanada). Dazu benötigt sie eine gute Saisonvorbereitung und vor allem eine verletzungsfreie Saison 2012/2013. Das Finale am gestrigen Abend (Ortszeit 19 Uhr) war mit Sicherheit Werbung für das Frauen-Eishockey. Da konnten sich die Kanadierinnen für die Auftaktniederlage in der Vorrunde (2:9) revanchieren. Ausverkauftes Stadion (4007 Zuschauer) und Sieg der Gäste aus dem Nachbarland. Beide Mannschaften hatte das Turnier dominiert. Vor allem die USA überzeugten durchgängig in jedem Spiel. Ein Novum für mich, dass die Hauptschiedsrichterin aus Kanada kam. Das wäre wohl im Fußball absolut undenkbar. Die Kanadierinnen gingen durch Hayley Wickenheiser in der achten Minute in Unterzahl in Führung. Fünf Minuten später konnte Kendall Coyne den Ausgleich für die USA erzielen. Im zweiten Abschnitt nutzte Jayna Hefford ein Powerplay zum 2:1 (24:07min). Nach dem 3:1 von Caroline Ouelette nur eineinhalb Minuten später, schien die Vorentscheidung bereits gefallen. Doch noch im gleichen Drittel nutzten die Gastgeberinnen zwei der zahlreichen Strafzeiten, die Kanada von ihrer Landsfrau Melanie Bordeleau verordnet bekam. Brianna Decker verkürzte in der 37. Minute auf 2:3, Giggi Marvin glich in der 39. Minute sogar aus. Marvin nutzte die nächste Strafzeit im Schlussabschnitt gar zur Führung der USA (43.min). Zweieinhalb Minuten vor Spielende gab es dann den nächsten Überzahltreffer. Diesmal lies Meghan Agosta die Kanadierinnen über den Ausgleich jubeln. Ouelette war es dann vorbehalten, nach 1:50min der Verlängerung den Endstand herzustellen. Weltmeister wurde damit auch Doug Derraugh, der aus seiner aktiven Zeit als Spieler in Deutschland bekannt ist und bei dieser Weltmeisterschaft im Trainerstab der kanadischen Mannschaft arbeitete. ![]() Gewinnt Bronze mit der Schweiz: Johanna Vuille-dit-Bille OSC Eisladies Berlin (Foto Rainer Gmach Hockeywomen.de) Im Spiel um Platz 3 gewann die Schweiz und sicherte sich erstmals in ihrer Fraueneishockeygeschichte eine WM-Medaille. Die Mannschaft steigerte sich nach der Auftaktniederlage gegen Deutschland kontinuierlich und belohnte sich durch einen 6:2 (2:2 1:0 3:0)-Erfolg gegen Finnland mit der Bronzemedaille. Finnland ging durch Annina Rajahuhta (4:48min) und Anne Helin (17:279 zwei Mal in Überzahlspielen im ersten Drittel in Führung. Katrin Nabholz (11:25) und Sara Benz eine Sekunde vor Drittelende konnten jeweils ausgleichen. Nach einer halben Stunde drehte die Schweiz dann mit dem 3:2 durch Julia Marty das Spiel. Trotz optischer Überlegenheit konnte Finnland nicht ausgleichen und musste im Schlussabschnitt schön herausgespielte Treffer von Kathrin Lehmann (50:29min), Anja Stiefel (53:50min) und Evelina Raselli (55:28min) hinnehmen. Es ist der erste Podiumsplatz der Schweiz in der WM-Geschichte. Rang fünf belegt Schweden vor Russland. Das deutsche Team wurde siebter und sicherte damit die Klasse, während die Slowakei als Achter und damit Letzter in die Zweitklassigkeit absteigt. An der kommenden A-Weltmeisterschaft vom 02. - 09.04.2013 in Ottawa wird anstelle der Slowakei erstmals die Tschechische Republik teilnehmen. |
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